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Luzerner Velokuriere sind preiswürdig

Das ist die längst verdiente Auszeichnung für die Helden des Alltags im Stadtluzerner Strassenverkehr: Die Albert Koechlin Stiftung (AKS) verleiht dem Velokurier Luzern den Umweltpreis 2010, der mit 40’000 Franken dotiert ist. Die Velokuriere AKS für ihren Einsatz im Bereich von umweltschonenden Transporten von Gütern ausgezeichnet. Wie die AKS schreibt, legen sie pro Jahr 175’000 Kilometer mit dem Velo zurück. Dies sei «ein wirtschaftliches Unternehmen mit einer ökologischen Strategie, welches unsere Umwelt auf nachahmenswerte Weise entlastet», so die Stiftung. Eine Fachjury hat den Preisträger aus 11 Nominationen ausgewählt. Der Preis wird am 9. Juni im Rahmen einer Feier in Luzern übergeben.
Vor rund 22 Jahren begann das Projekt, das heute in Luzern 32 Mitarbeiter beschäftigt. Die meisten Angestellten arbeiten Teilzeit. Täglich sind 14 Kuriere unterwegs, die eilige Transporte in der Region bis international übernehmen. Der Transport wird mit dem Velo, dem Gasauto oder der Bahn erledigt, was pro Jahr mehrere tausend Liter Treibstoff spare. Mit dem Ding Dong Heimlieferservice bringt der Velokurier bringt die Einkäufe bis zu einem Gewicht von 15 Kilogramm den Kunden nach Hause. Ausserdem kann man Mitarbeiter von Velokurier Luzern engagieren, damit sie sich während der Ferienabwesenheit um die Wohnung, das Leeren der Briefkästen und das Pflanzengiessen kümmern. (Quelle: zisch.ch)

«Die Freude ist gross»
Auf www.velokurierluzern.ch schreiben die Leute vom – Zitat – «schnellsten Kurierdienst der Zentralschweiz»: «Die Freude über den erhaltenen Preis ist ausserordentlich gross, sind doch ökologisches Engagement und Nachhaltigkeit beim Velokurier Luzern nicht leere Schlagworte, sondern seit bald 22 Jahren gelebte Realität. Dass der Beweis nun honoriert wird, dass nachhaltige, ökologische Konzepte erfolgreich sein können und nicht mit Mehrkosten verbunden sein müssen, erfüllt die Belegschaft des Velokuriers Luzern mit grossem Stolz.»

Autor:

...geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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