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Feierabend-Stossverkehr-Veloabenteuer-Nervenkitzel

I’m loving it: Um zehn nach fünf raus dem Büro am Abendweg in Luzern, Helm auf, Strasse runter, Vortritt, kein Vortritt, einspuren, sich durchschlängeln, zwischen den stehenden Kolonnen bis vors Rotlicht drängeln, schön vorsichtig, Achtung Lastwagen, fort und weg, an noch mehr Autos vorbei, noch mehr Kolonnen überholen, in einer knappen Viertelstunde schon in Kriens im Velociped, weil ich dort noch einen neuen Ständer besorgen muss, denn beim alten ist die Feder müde geworden und musste ein Kabelbinder als Notbehelf her; tiptope Bedienung und fünf Franken Abzug, weil ich nur den unteren Teil des Ständers brauche, nach zehn Minuten draussen und wieder durch den Verkehr und gleichwohl noch viel, viel zu früh am Bahnhof Luzern für den Sechs-Uhr-Zug.
Von einem Stadtende ans andere, husch husch. Sowas ist nur velomobil zu schaffen. Chancenlos mit dem Auto. Und langweilig mit dem Bus. I’m loving it!

Autor:

…geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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