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Schweizerhofquai trotz Sanierung für Velofahrer gefährlich

Unterwegs Richtung Dreilinden: Wie komme ich nun bloss auf die rechte Spur rüber? Und wenn ich dort bin: Wie kann ich sicher nach halblinks abbiegen, wenn mich von hinten Autos überholen wollen?

Die Stadt Luzern kommt in ih ihrem Bemühen, in Sachen Velofreundlichkeit zu punkten, nicht wirklich voran. Jedenfalls ist der Schweizerhofquai nach Abschluss der Sanierung für Velofahrer so gefährlich als wie zuvor. Beispiele gefällig?

  • Wenn der Velostreifen hinter der Bushaltestelle endet, will heissen: in diese übergeht, funktioniert das nur, wenn der Velofahrende nicht hinter einem Bus fährt. Ansonsten muss er oder sie, bevor der Bus hält, nach links abschwenken und kommt dabei dem nachfolgenden Fahrzeug in die Quere. Eine fast schon todsichere Sache, sollte es sich dabei um einen Lastwagen handeln. Solcherart gefährlich ist es stadtauswärts wie einwärts bei den Haltestellen Schwanenplatz.
  • Wer stadtauswärts fährt und Richtung Dreilindenstrasse abbiegen will, tut dies besser nicht bei dichtem Verkehr. Der Velostreifen führt zwar bis zum Luzernerhof sicher auf dem Quai. Danach aber auf die richtige Spur – nach links – zu gelangen, ist im dichten Verkehr Glückssache – hinsichtlich Gelingen wie Überleben. Wer hingegen auf der Autospur bleibt, ist ganz schön mutig. Weil er/sie sich erstens knapp überholen lassen muss und zweitens ebenfalls nur mit Glück von der Spur Löwenstrasse-Zürichstrasse in die Abbiegespur Richtung Dreilingen gelangt.
  • Wer stadteinwärts unterwegs ist und Richtung Bahnhof will, muss beim Schwanenplatz oder auf der Seebrücke einen gefährlichen Spurwechsel nach links in Kauf nehmen. Das schaffen nur sichere Velofahrer.

Fazit: Dem motorisierten Verkehr seien die vier Spuren gegönnt. Dass es für die Velofahrenden aber nicht mal in einer Richtung für eine wirklich sichere Verbindung gereicht hat, ist bedauerlich.

Nur so gehts: Mitten auf der (Auto-)Fahrspur bleiben, wenn man nach halblinks Richtung Dreilinden abbiegen will.

Autor:

…geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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