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Velos hats für alle, aber noch zu wenige wollen aufsitzen

An der Eurobike suchen den Velofahrer jeweilen allerlei Veloträume heim.

Gabs in Friedrichshafen vier Tage lang.

Velos, soweit das Auge reicht: Die Redewendung, auf die Eurobike angewendet, passt ganz gut: Ein Dutzend Hallen voll der tollsten Zweiräder, aber Hallen eben, in denen selbige sozusagen auch drin bleiben. Wer vom 31. August bis 3. September die internationale

Ein Velo zu besitzen und es im Alltag auch zu fahren scheint zweierlei.

Fahrradmesse in Friedrichshafen am Bodensee als oft autogeplagter Alltags-Velofahrer durchforstet hat, stellt fest: Na schön, aber wer fährt die glänzenden Dinger alle? An mangelnder Vielfalt kann es kaum liegen, dass auf unseren Strassen Vierrädriges und Motorisiertes alleweil Vortritt hat. 1100 Aussteller aus 42 Ländern haben für jedes Bedürfnis und jeden Geldbeutel das Passende.

Hoffentlich trifft zu oder aber ein, was die Messeleitung in ihrer Medienmitteilung bilanziert: Die Fahrradbranche stelle «eine starke Wirtschaftskraft dar» und die «Liebe zum Produkt» sei «überwältigend». Weiter heisst es: «Die Zeichen für deutliche Zuwächse stehen jedenfalls gut – nicht nur dank neuer Antriebstechnologien, sondern auch, weil das Fahrrad neue Perspektiven für die Mobilität der Zukunft eröffnet.»

Die Pinion-Schaltbox ersetzt das Tretlager. Das geht nur mit eigens dafür gebautem Rahmen.

Nun, was nicht ist, kann nur besser werden. Wer mit offenen Augen durch die Hallen schlenderte, nahm jedenfalls die eine und andere vielversprechende Neuentwicklung war. Zum Beispiel die 18-Gang-Tretlagerschaltung von Pinion. Sollte das Ding tatsächlich Marktreife erlangen, und danach sieht es aus, erhält die 14-Gang-Rohloff-Nabe ernsthafte Konkurrenz, was am Ende nur von Gutem sein kann.

Die 20. Eurobike findet von Mittwoch, 31. August, bis Samstag, 3. September 2011 auf dem Messegelände in Friedrichshafen statt. Publikumstag ist Samstag, 3. September 2011.

Die Freiheit nehm' ich mir schon lange.

Autor:

…geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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