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Ein «Flyer» beflügelt nicht nur ältere Semester

Und hoch den Berg! Im Anstieg auf den Mont Vully, ohne ein Tröpfchen Schweiss zu vergiessen.

Wer die 50 hinter sich hat, darf sich ruhigen Gewissens von einem «Flyer» ein bisschen an- und hochschieben lassen, wer sie noch vor sich sieht, die Motorenunterstützung schon mal ausprobieren. Spass haben gewiss beide daran.

Ein Prachtstag: Blick vom Seeufer in Murten Richtung Westen mit dem Mont Vully.

Unterwegs durch die Rebhänge.

Der Velofahrer und seine Angetraute haben also einen Tag nach dem runden Geburtstag der einen Hälfte am Bahnhof Murten zwei Elektrovelos gemietet und sich daran gemacht, den Murtensee zu umrunden. Unter – ganz überraschend – blauem Himmel erlebten die zwei ihr blaues Wunder. Die 220 Meter Höhendifferenz zum Mont Vully waren so mühelos und rasch erklommen wie die Herren Contador & Co. nur fitgedopt den Mont Ventoux hochradeln. Wer die Beinmuskeln allzu sehr einsetzt und so Gefahr läuft (fährt), halt doch ins Schwitzen zu kommen, müht sich umsonst ab. Denn der Hilfsmotor hilft zwar nur, wenn mitpedalt wird; wie stark aber, spielt keine Rolle, die Kurbeln müssen bloss drehen. Man schalte also auf die Motorsteuerung auf «high» und geniesse den Rest; der Stromverbrauch kümmert einen an einem solchen Tag nicht, zumal Verleiher Rent a Bike einen Ersatzakku ins Körbchen gelegt hat.

Fazit: 35 Kilometer an einem wunderschönen Herbsttag um einen wunderschönen See, die elektro-unterstützt zu 35 Kilometerchen geworden sind. Hoffentlich haben wir uns nicht schon dran gewöhnt!

Die heilige Dreifaltigkeit plus am Murtensee.

Autor:

...geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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