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Weshalb ein Velo in Lugano relativ sicher ist

Hat da jemand etwas von Veloständer gesagt? Am Bahnhof Lugano, 8. Oktober 2010.

Eine Umfrage (mal wieder) will herausgefunden haben, in welcher Stadt hierzulande mein und dein Zweirad am meisten gefährdet ist, unrechtmässig von einer unbefugten Person in Besitz genommen zu werden. Will heissen: Geklaut. In Bern entwendeten Langfinger im vergangenen Jahr 2378 Velos – der Spitzenwert. Dahinter folgen Basel, Lausanne und Zürich, wie das Verbraucherportal «geld.de» gemäss «Blick am Abend» weiss.

Mag alles sein, ist halb so interessant, stimmt vielleicht und vielleicht auch nicht. Zutreffend indessen ist zweifellos das Ergebnis, dass in Lugano Velos am sichersten sind. Nur 112 derselben wurden 2009 geklaut. Was Wunder: Der Tessiner fährt Auto, nicht Velo und Letzteres schon gar nicht im hügeligen Lugano. Lugano schreckt den Velofahrer ab, wie selbiger (ich also) vergangenen Freitag am Ende einer kleinen Tour mal wieder selbst erfahren hat.

Einen entsprechend eher zweckentfremdeten Eindruck machen in Lugano nicht wenige Veloständer, wie obiges Bild beweist, das der Velofahrer am Bahnhof geknipst hat. In Luzern käme mir sowas nicht vor die Linse und würde derlei Missbrauch gnadenlos geahndet. Jawohl!

Autor:

…geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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