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Alles, was sich das Christkind nicht leisten konnte

Verkürzt die Wartezeit auf den (Velo-)Frühling: Delius-Klasings «Bike Workshop».

Die Zeit der Wünsche ist mal wieder vorbei; jetzt geht es darum, nicht Gewünschtes, aber gleichwohl Geschenktes wieder loszuwerden sowie das Gewünschte, aber nicht Geschenkte sich halt eben selbst zu beschaffen. Mit anderen Worten: All jene Dinge, welche das Christkind in der Fülle des Angebotes übersah oder aber sich, leider leider, nicht leisten konnte.

Für den Velofahrer bietet sich zur zweckdienlichen Auswahl mal wieder Delius Klasings «Bike Workshop», Modelljahr 2011, an, für welchen hier, nicht nur des erhaltenen Gratisexemplars wegen, ruhigen Gewissens ein bisschen Werbung gemacht werden darf. «Ein fettes Pfund an Informationen» verspricht das Vorwort. Genauer: 700 Bikes mit Preisen und allen technischen Daten sowie 2300 Teile werden auf knapp 500 Seiten vorgestellt; hinzu kommt ein Werkstatt-Teil mit Tipps und Tricks, die freilich all jene, welche sich durch den Schinken blättern, längst intus haben dürften.

700 Bikes? In der Tat. Vom, zum Beispiel, läppische 599 Euro billigen Canyon Yellowstone 3.0 bis zum 8199 Euro unerschwinglichen Cannondale Flash Ultimate (nomen est omen) findet sich im «Bike Workshop» alles, was zwei Räder hat und mit Muskelkraft angetrieben werden will. Ferner vom eloxierten Kurbelschräubchen bis zur Innensohle und Tune-Taschenwage (Zitat: «Ein absolutes Muss für jeden Leichtbau-Fan, gehört zum Tuner wie die Kelle zum Maurer!»).

Zu guter Letzt: Wer den «Bike Workshop» käuflich erwirbt (für Fr. 17.40 am Kiosk), erhält einen Webcode, über den er/sie die Marktübersicht auch online nützen kann.

Autor:

...geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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