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Velophile Wohltaten und ein typischer Fall

...umgekehrt ist die folgende Schlagzeile kaum denkbar: «Uni: Es hapert mit der Autozufahrt» (Bild: www.20min.ch)

Was mir vergangene Woche an Velofreundlichem und, in einem Fall, Velofraglichen, so alles unter die Augen gekommen ist:

  • «Velofahren ist gesund, spart Kosten und macht Spass. Am 13. Februar 2011 stimmen wir im Kanton Luzern über die Initiative ‹Mehr fürs Velo› ab. Die Initiative verlangt bessere Rahmenbedingungen für den Radverkehr und die Velofahrenden. Bis in zehn Jahren soll im ganzen Kanton doppelt so viel Velo gefahren werden.» Aus dem VCS-Werbebrief für die Annahme der Veloinitiative
  • «Während alle Welt von Klimaerwärmung, Feinstaub, Bewegungsmangel und Übergewicht bei Kindern redet, wird dem Velo im Kanton Luzern immer noch eine Nebenrolle zugewiesen. Im Kanton Luzern gehören Verkehrsstaus zum täglichen Brot. Dabei könnte der Veloverkehr einen grossen und wichtigen Beitrag zur Lösung all dieser Probleme leisten.» Aus dem Werbebrief von ‹VeloPlus› zur Annahme der Veloinitiative
  • «Velopendler sind nachweislich gesünder und fallen weniger oft aus.» Aus der «Neuen Luzerner Zeitung» vom 29. Januar 2011. (Hut ab, bravo und Applaus!)
  • «Es hapert mit Veloprojekten.» Schlagzeile in «20 Minuten» vom 28. Januar zum Umstand, dass es mit der Erschliessung der neuen Uni Luzern mit einer guten Velozufahrt noch nicht weit her. (Anmerkung: Wenn es verkehrsmässig irgendwo hapert, dann meistens hinsichtlich Velo. Wäre auch eine solche Schlagzeile denkbar: «Uni: Es hapert mit der Autozufahrt?» Eben.)

Autor:

...geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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