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Veloheftli für den Velofahrer

Man kann es sich als Velofahrer(in) ja auch bequem machen...

Wochen wie die vergangene und Tage wie dieser sind das Paradies für den Velofahrer. Delius Klasing schickt mir erst ein höllisches Buch und dann zwei Veloheftli frei Haus, und draussen scheint die Sonne derart vom blauen Himmel, dass man meint, sich sputen zu müssen, um den Sommer nicht zu verpassen. Dabei ist erst April.
Doch eins ums andere. Das eine und andere Buch und die Heftli werden dem Velofahrer tatsächlich umsonst in den Briefkasten gesteckt. So geschäften nun mal Verlage und Schreiberlinge miteinander. Erstere liefern und hoffen, ihre Druckerzeugnisse würden sodann verkaufsfördernd……in den belieferten Medien beschrieben, die zweiten freuen sich über die Lieferung und beschreiben diese sodann im gewünschten Sinn oder aber sie verschenken oder entsorgen sie anderweitig. Da nun der Velofahrer früher selbst so ein Schreiberling war, macht er sich dieses Geschäftsgebaren zunutze und lässt sich von Delius Klasing ein bis zweimal jährlich bedienen. Schönen Dank auch nach Bielefeld!

«Mehr E-Bike geht nicht»

Bei den zwei oben erwähnten Magazine handelt es sich um die 2011er-Ausgabe «E-Bike. Alles über Elektroräder», einem jährlich erscheinenden Sonderheft der Zeitschrift «TrekkingBike» (nein, die hab ich abonniert und bezahl‘ ich auch!). Fundierte Kaufberatung und eine grosse Marktübersicht auf 130 Seiten, nach dem Motto: Wer die Wahl hat, darf ruhig auch ein bisschen die Qual haben. Zitat: «Mehr E-Bike geht nicht!» Zitatende, der Velofahrer jedenfalls kennt kein umfassenderes Kompendium in Sachen Elektrovelo. Jedoch: Nur selber fahren ist schöner.
Zum Beispiel in den oder über die Alpen. Der Alpenguide der Zeitschrift «Bike» (auch hier wird wieder ein klickfördernder Link zum Delius-Klasing-Verlag platziert) ist für den fitten Biker dasselbe wie «E-Bike» für den bequemeren. Papier, das hungrig aufs Erleben 1:1 macht.
Genau. Der Velofahrer hat deshalb heute die Veloheftli liegen lassen und statt dessen sein altes Cannondale-Hardtail gesattelt. Hoch zum Vogelmoos bei Römerswil, durch den Erlosenwald, hinunter nach Beromünster und via Gormund zurück zu Muttern. Eine wunderbare 30-Kilometer-Ausfahrt durch das Frühlingsblühen.
Die beiden Veloheftli, dies zum Schluss, werden im übrigen nicht beim Altpapierhändler entsorgt, sondern wahrhaft Interessierten aufs Nachttischchen gelegt. Der Bürokollegin, deren alter Flyer nach Ersatz ruft, und dem Nachbarn, der mit seinem Cannondale lefty schon das Matterhorn umrundet hat. Womit zu guter Letzt alle auf ihre Kosten gekommen sind.

...aber so macht das Velo noch mehr Spass. (Blick von Römerswil auf Seetal und Baldeggersee)

Autor:

...geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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