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Westwärts. Die Route Nr. 34 weist den Weg

Zwischen Bern und Laupen: Schweizer Mittelland unter grauen Wolken.

In diesem Sommer, der keiner ist, wird selbst ein kleines Velofährtchen in die Westschweiz zum Spiel mit dem Wasser. Weshalb der Velofahrer und seine mitpedalierende épouse ebendieses Fährtchen am zweiten Tag bereits wieder abbrechen mussten. Losgegangen war es am vergangenen Dienstag Mittag in Bern; um die 40 gemütliche Kilometer endeten am Abend auf dem Hof von Karin und Jürg Zihlmann in Düdingen, einem in jeder Hinsicht empfehlenswertes «Schlafen im Stroh» am Schiffenensee. Anderntags setzten wir die Reise auf der regionalen Route Nr. 34 fort, wurden in Freibourg vom Regen beinahe weggespült und gaben, nach ein, zwei schönen, trockenen Stündchen in Payerne auf, um daselbst den Zug zu besteigen.

Was kümmern mich die dunklen Wolken, solange die Strassen trocken sind?

Was bleibt: Schöne Eindrücke einer kleinen Reise durch das Berner Mittelland und die Westschweiz sowie (einmal mehr) das Vergnügen, einer allerbestens ausgeschilderten Veloland-Route gefolgt zu sein. Was da von Unermüdlichen geleistet wird, ist schlicht perfekt und macht das Mitführen einer Karte so gut wie überflüssig.

Die Eisenbahnbrücke über den Schiffenensee, kurz vor Freiburg, ist für Velofahrende ein Erlebnis. Die Route führt unter den Geleisen durch.

Autor:

...geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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