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Böse Velofahrer? Zürich streitet mal wieder

Velofahrer auf dem Fussgängerstreifen: In der Stadt Zürich ein Ärgernis. (Bild: TA/Reto Oeschger)

Herrlich, köstlich, amüsant: Da wirbt die Gesundheitsförderung Kanton Zürich freundlich fürs Velofahren – mehr dazu hier – und kleistert allerorten gut sichtbar die Plakatwände voll, und in der heutigen «Tages-Anzeiger»-Ausgabe streitet sich mal wieder das auto- und velofahrende Volk über Sitten und Unsitten der Zweiradfahrer. Die Redaktion übertitelt das Ganze in der Online-Ausgabe provokativ mit einem Leserzitat: «Ohne Velofahrer wäre die Stadt einiges angenehmer».

Wenns das ewige Gezänk nicht längst zum Lachen wäre, müsste der Velofahrer weinen. Angesichts des Kommentars von Leser Robert Urech – «Irgendwann ist allen klar, dass Zürich keine Velostadt ist» – konnt er (also ich) sich eines Konters nicht enthalten: «Keine Velostadt? Städte sind nicht per se Autostädte oder Velostädte. Sie sind immer beides. Und auch Fussgängerstädte. Das Nebeneinander fusst auf gegenseitiger Rücksichtnahme und auf Verständnis.»

Aktuelles Plakat der Gesundheitsförderung Kanton Zürich, fotografiert an der Tramhaltestelle Beckenhof.

 

Autor:

...geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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