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«Voller Ideen», aber nicht fürs Velo

Links: Mein Velo. Oben: Der Conrad-Claum. «Voller Ideen» will der Elektronik-Detailhändler sei. Bezüglich Veloabstellplätze freiilich würde an der nächsten Geschäftsleitungssitzung ein bisschen brainstormen gut tun.

Shopping Center, Fachmärkte und andere Einrichtungen des Massenkonsums (die der Velofahrer, um dies schon mal klarzustellen, dann und wann ganz gerne besucht), solche Konsumstätten also sind auf die autofahrende Konsumentinnen und Konsumenten ausgerichtet. Klar doch, denn selbst mittels Veloanhänger lässt sich zumeist zu wenig käuflich Erworbenes abtransportieren, um den Konsumtempeln das Überleben zu ermöglichen. Auf 100’000 Parkplätze kommen also etwa 0.5 Veloabstellplätze – so ungefähr. Oder gar keiner, wie heute mal wieder bei Conrad in Emmenbrücke erlebt. Das müsste und sollte und dürfte nicht sein, liebe Detailhändler. Wir sind gerne Kunden bei euch, aber wir möchten unser Gefährt ebenso angemessen vor der Ladentür parkieren können wie dies schon der gewöhnlichste Golf-Kutscher erwartet. Dann kehren wir noch lieber wieder, zumal Herr Conrad auch das eine und andere praktische Velo-Dingelchen im Sortiment führt.

Schönen Dank auch!

Autor:

…geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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