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Mit dem Velo zur Arbeit zu pendeln ist nicht sehr beliebt

130530_pendlerstatistikDas Bundesamt für Statistik hat heute (30. Mai 2013) die neusten Zahlen dazu veröffentlicht, mit welchen Verkehrsmitteln Erwerbstätige zur Arbeit pendeln. Sie beruhen auf der Strukturerhebung 2011. Die Zahlen fallen für den Langsamverkehr – zu Fuss und mit dem Velo – ernüchternd aus. Der Anteil dieser Pendlerbeträgt seit dem Jahr 2000 unverändert 16 Prozent. Im Jahr 2011 waren es 600ʼ000 Personen. Hingegen pendelten 2011 fast 2 Millionen Personen mit dem Auto oder einem anderem privates Motorfahrzeug, das entspricht 55 Prozent aller Arbeitspendler. Rund 1,1 Mio. Personen benutzen den öffentlichen Verkehr für den Arbeitsweg (29%). Durchschnittlich sind die Pendler pro Arbeitsweg 30 Minuten unterwegs, im Jahr 2000 benötigten sie noch 23 Minuten. Insgesamt waren 2011 rund 3,7 Mio. (89%) aller Erwerbstätigen in der Schweiz 2011 Arbeitspendler.
Die Zahl der motorisierten Pendler ist gemäss dem Bundesamt für Statistik seit 2000 um rund 230ʼ000 Personen angestiegen, der Anteil ist jedoch im Vergleich zu den anderen Verkehrsmittelarten um 3 Prozent zurückgegangen. Der Grund dafür liegt im starken Anstieg derjenigen Arbeitspendler, die den öffentlichen Verkehr (ÖV) benützen – von 26 auf 29 Prozent.

Die Gegenmassnahme heisst: Sich in den Sattel schwingen. Gelegenheit dazu bietet sich im kommenden Monat besonders, wenn schweizweit um die 50’000 Pendlerinnen und Pendler an der Aktion «bike to work» mitmachen, einer Initiative zur Veloförderung im Betrieb.

Autor:

…geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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