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Wien stellt die besten Veloideen vor

130604_velocity_wien_1Wien ist vom 11. bis 14. Juni die Hauptstadt des Velofahrens. Hier findet die Velo-city-Konferenz 2013 statt, eine globale Kommunikationsplattform, an der Entscheidungsträgerinnen und -träger der Verkehrspolitik Ideen austauschen und sich Impulse holen für die Velo-Verkehrsplanung. Die Konferenz, an der gemäss Angaben der Veranstalter über 1000 Fachpersonen teilnehmen, steht unter dem Motto «The sound of cycling». Die Velo-City-Konferenzreihe ist eine Initiative der European Cyclist Federation; die letzte europäische solche Konferenze hatte 2011 in Sevilla stattgefunden, die erste weltweite 2010 in Kopenhagen.

«Radfahren leistet einen positiven Beitrag zur wirtschaftlichen Situation jedes/r Einzelnen und der Gesellschaft als Ganzes», heisst es in einer Medienmitteilung. Und weiter: «Als ein leistbares und sozial gerechtes Verkehrsmittel hat das Radfahren auch positive und quantifizierbare Auswirkungen auf die Gesundheit. Radfahren nimmt in der Wirtschaft eine immer bedeutendere Rolle ein, wie die Beispiele von Fahrradproduktion als Zweig der Green Economy oder Fahrradtouren als nachhaltige Form des Tourismus zeigen.»

60 Awards vergeben
Beweis für diese Sätze sind die 60 Auszeichnungen, die an der Velo-City-Konferenz Wien vergeben werden. Diese  «Cycling Visionaries Awards» gehen an weltweite Velo-Initiativen, die sich mit sozialen Projekten befassen, mit Forschung und Entwicklung rund ums Velo, mit Design, Mode und Fahrrad-Ausrüstung, mit Städteplanung und Architektur sowie dem Velofahren in Verbindung mit Kunst. 218 Projekte aus 49 Ländern wurden gemäss Angaben der Veranstalter eingereicht. 30 Preisträger wurden mittels Public Voting ermittelt, weitere 30 durch die Initianten.

Es lohnt sich, sich durch die Liste der Gewinnerinnen und Gewinner zu klicken – hier gehts zur Liste. Die velomobile Kreativität kennt keine Grenzen. Sie reicht von einer Veloweg-Initiative aus Ecuador, welche die Gemeinden in die Mitgestaltung und -verantwortung nimmt über ein Veloprogramm für Flüchtlinge in Wien, von Blinkern in Lenkerendstopfen über eine Dialog-Initiative, um Konflikten zwischen Fussgängern und Velofahrern zu begegnen bis zu Veloständer-Kunst aus der Slowakei.

Velostadt Wien: So friedlich dürfte das Nebeneinander nicht immer sein... (Bild: www.velo-city2013.com)

Velostadt Wien: So friedlich dürfte das Nebeneinander nicht immer sein… (Bild: www.velo-city2013.com)

Autor:

…geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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