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Eine Sprache lernen auf dem Velo – on the r(o)ad

Das Velo ist das beste Verkehrsmittel, um andere Menschen und fremde Kulturen kennenzulernen. Wer deren Sprache spriacht, hat es dabei einfacher. Eine Radreise lässt sich auch ideal mit einem Sprachaufenthalt verbinden.

Das Velo ist das beste Verkehrsmittel, um andere Menschen und fremde Kulturen kennenzulernen. Wer deren Sprache spriacht, hat es dabei einfacher. Eine Radreise lässt sich auch ideal mit einem Sprachaufenthalt verbinden.

Velofahrer sind keine Pauschaltouristen. Unsereins ist in der Regel auf eigene Faust unterwegs. Wir pedalen auf Wegen und Abwegen und knüpfen gerne Kontakte mit den Menschen, denen wir begegnen. In deren Sprache, selbstredend. Doch da radelt man sich mitunter so durch, klaubt die Worte zusammen, spricht mehr mit den Händen und ärgert sich hernach über sich seine mangelnden Sprachkenntnisse. Sprachreisen für Sportbegeisterte wünscht man sich bei solchen Gelegenheiten, um sein Französisch, sein Englisch, Spanisch oder was auch immer so zu schleifen, dass die Sache keine Trockenübung ist und Spass macht: Morgens unter Anleitung parlieren, Nachmittags sich in den Sattel schwingen und die (fremden) Lande erobern und nächstes Jahr, auf der nächsten Solo-Tour, kein (sprachliches) Problem zu haben auf der Suche nach einer velofreundlichen Unterkunft oder dem nächsten Velomechaniker, der einem die gebrochene Speiche flicken kann.

Sprachen lernt man, indem man sie spricht, und zwar vorzugsweise nicht im Labor, sondern vor Ort. Will, aus Sicht des Velofahrers, heissen: On the road. Oder auch: On the rad. Kommen, mir wenigstens, die besten Ideen auf dem Velo, dürfte es sich mit dem Spracherwerb nicht anders verhalten: Ein durchlüfteter Kopf lernt freier und verinnerlicht eher, was er mit Ohr‘ und Auge wahrnimmt. Eine fremde Sprache und andere Kultur lässt sich also auch er-fahren und so das Angenehme mit dem Nützlichen bestens verbinden. Was ich am Morgen lerne, nehme ich am Nachmittag mit auf den (Velo-)Weg, und bis am Abend sitzt es – in mir und mit mir auf dem Sattel. Solches Radeln fordert mich und fördert die Kommunikation. Seinen Lieblingssport mit einer Sprachreise zu verbinden ist die bestmögliche Verbindung, wenn es darum geht, die eigenen Fremdsprachkenntnisse zu verbessern und neue Menschen und fremde Kulturen kennenzulernen.

Autor:

…geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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