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Der Velo-Ritt auf dem «Vollblut»

Für zwei, drei Wochen ist dieses tolle Ding meins: Ein Flyer E-Bike, Typ «Vollblut», mit 500-Watt-Nabenmotor im Hinterrad. Gestern konnte ich es frisch ab Werk in Huttwil abholen; ein knappes Stündchen brauchte ich dann von hier für die knapp 30 Kilometer bis Sursee, wo der Akku dann aber wohl noch nicht leer war, jedoch nicht mehr bis Hochdorf zu reichen schien, zumal dazwischen noch ein ordentlicher Hoger gelegen wäre. Machte und macht nichts, das «Vollblut» ist ein

Spassgefährt sondergleichen, mit dem man sich in den 30er-Zonen vor den Radarfallen in Acht nehmen muss. Den zweiten Test hat mein Ferien-Pferdchen heute Nachmittag bestanden: In 20 Minuten sind wir zusammen auf den Horben geritten, das sind immerhin fast 400 Meter Höhendifferenz. Uiuiui! Bergab hat mir die Elektronik das Bremsen erspart: Rekuperation heisst das Stichwort.

Nun hat mir Flyer das «Vollblut» nicht eines Tests wegen zur Verfügung gestellt, sondern zwecks Erfüllung eines journalistischen Auftrags: Es geht um eine Betrachtung in Sachen Elektrovelo, um es mal so auszudrücken, um Sinn und (vielleicht) Unsinn dieser Gattung Fahrrad, um Ur- und Vorurteile. Auftraggeber ist die Zeitschrift «Zeitpunkt». Das Ergebnis meiner Sinnstudien, auf welche ich selbst gespannt bin, wird man zu gegebener Zeit auch hier nachlesen können. Wer mag, darf sich gerne via Kommentarfeld dazu äussern und mir auf diesem Weg Stoff liefern. Besten Dank!

Ein Wort zu obigem Bild noch: Ich weiss ich weiss, der Helm – bei diesem Velo sogar Pflicht. Hab ich nur für das Bild nicht übergestülpt, ehrlich!

Schnell und schön: Der Flyer «Vollblut».

Schnell und schön: Der Flyer «Vollblut».

 

 

Autor:

…geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Dominik.
    Habe auch ein schnelle E-Pedelec, allerdings nur eines mit 300 Watt und schon Baujahr 2010. Aber mit etwas Training läuft es recht gut. Ich wohne im Dorf Schneisingen in der hügligen Landschaft des Zurzigebietes und auch Richtung Baden gibt es genügen Gefälle zu bewältigen. Dadurch das es ein E-Pedelec ist, kann es oft auch als Autoersatz dienen (bin berufstätig und habe noch eine Familie mit zwei Kindern 14 und 16) Zum Beispiel heute morgen: Bin kurz nach Baden zum Einkaufen gefahren – ein viertel Stunde habe ich gebraucht bis zum ersten Ladne , zurück gut 20 Minuten. Der Tacho zeigte nachher 21 Tageskilometer an. Mit dem Auto wäre ich nicht schneller gewesen
    ( Parkplatzsuche!). Zudem ist E-Pedelec – wenn es sportlich gefahren wird -sehr gesund, da es dem „echten“ Velofahren echt nahe kommt, ohne grosses Schwitzen. Nach meiner Meinung könnte man alle benzinbetriebene Mofas verbieten, gerade SchülerInnen fahren – sobald Sie 14 Jahre sind – mit diesen oft stinkenden und lauten (und oft auch getunten ) Gefährten bei und herum. Für ihre Gesundheit tuen sie damit nichts und auch für unsere nicht (Luftverschmutzung/Lärmbelastung und zumeist schlimmere Lärmbelastung als Autos) und da wundert man sich wenn, immer mehr SchülerInnen immer dicker und unsportlicher werden, Dabei bringt Velofahren soviel wie ein Fitnessstudio und ist dabei für die Gesellschaft fast gratis. (Siehe Link – neuere Untersuchung der Kölner Sporthochschule ). Ob schnelles oder langsameres E-Velo – das ist nur ein Geländefrage und eine Frage der Distanz!
    Mit besten Velogrüssen

    Ursula

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  2. Hoi Ursula, danke für deine ausführliche Antwort. Ich speichere das gerne, vielleicht kann ich einen Satz daraus für den geplanten Artikel brauchen. Ich würde ihn dir aber vorher vorlegen. Aus deinen Zeilen spricht ebenso viel Freude am Velofahren wie Überlegtheit: Mit dem Auto ist man oft kaum schneller, verplempert Zeit mit der Parkplatzsuche, nervt sich tendenziell und hat sich schon gar nicht bewegt. Weiterhin gute Fahrt!

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