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Velobekleidung – die Grundausstattung für den Velosport

Manchmal hat man das Gefühl, beim Thema Kleidung scheiden sich bei Velofahrenden die Geister. Manche fahren die tägliche Strecke in normaler Strassenkleidung, andere schwingen sich nur in Funktionskleidung auf den Sattel. Dabei sollte die Wahl doch ganz von der jeweiligen Tour abhängen.

Wer nur kurz von A nach B oder zur Arbeit fahren will, muss sich nicht extra Velokleidung anziehen. Anders sieht es allerdings bei Touren aus.

Für Velofahrer, die nur gelegentlich auf ihrem Drahtesel unterwegs sind oder ihr Velo hauptsächlich für gemütliche Ausflüge nutzen, reicht herkömmliche Freizeitsportkleidung, wie etwa Trainingsanzüge von quelle.ch. Für Velofahrer, die das Fahren als Sport betreiben wollen, gehört allerdings eine gewisse Grundausstattung dazu. Moderne Velobekleidung muss hohen Ansprüchen genügen. Dabei kommen oft neueste Technologien zum Einsatz. Schliesslich soll bequem und praktisch sein, vor Witterungseinflüssen schützen und die Verletzungsgefahr minimieren. Was den Rennfahrer anbelangt: Hier ist auch eine aerodynamische Passform gefragt.

Velosport ist Ausdauersport. Nicht das spontane Freisetzen von Körperkraft, obwohl dies natürlich am Berg ebenfalls abverlangt wird, sondern das Durchhalten über weite Distanzen. Dazu braucht es die passende Kleidung, und das wichtigste Kleidungsstück ist dabei die Hose.

Wichtig ist, was Mann und Frau darunter trägt
Auf dem Sattel, sei es nun der mittelharte auf Tour oder der harte auf dem Renner, sorgt die Velohose für ein bequemes Sitzen. Aktuell liegen weite Hosen im Trend, die an den Surferlook erinnern. Effektiver sind aber die klassischen eng anliegenden Hosen, die nicht verrutschen können, wenn man kräftig in die Pedale tritt. Der Velofahrer selbst trägt seit Jahren auf die Kombination von beidem: enganliegend drunter, schlabbrig und mit praktischen Taschen drüber. Unter den eng anliegenden Hose trägt unsereins in der Regel gar nichts. So kann auch keine Naht drücken. Wenn es Umstände oder Vorliebe gleichwohl erforderlich machen, ist Funktionsunterwäsche angesagt, keineswegs solche aus Baumwolle, die den Schweiss aufsaugt, reibt und nur langsam trocknet.

Ist das Wetter kühler, braucht es eine Jacke zur Isolierung, die vor Regen und Fahrtwind schützt. Bei trockenen, aber kälteren Temperaturen kann auch die oben erwähnte Trainingsjacke übergezogen werden. Wichtig ist, darunter entsprechende Velokleidung zu tragen tragen. Mir genügt seit zehn Jahren für die meisten Fälle ein 25-Franken-Jäcklein, ein Eilkauf aus der Wühlkiste damals auf Tour.

Für den Sommer gibt es spezielle Radshirts, die Schweiss aufnehmen und an die Aussenseiten ableiten. Dadurch bleibt die Haut trotz Schwitzen angenehm trocken. Hier kann man auch zu Mesh greifen, einem sehr feinen Netzstoff, der eine permanente Lüftung des Oberkörpers zulässt.

Damit ist die Grundausrüstung für den Velosport zusammen. Zusätzlich gibt es noch Handschuhe, Veloschuhe sowie spezielle Velosocken, bei denen es ebenfalls um die effektivste Klimaregulierung des Körpers und einen sicheren Halt im Sattel geht. Weitere Informationen zum Thema Velokleidung finden sich auf radbekleidung.eu.

 Das Bild zu diesem Beitrag ist im Juli auf einer Tour durch Bayern am Ludwig-Main-Donau-Kanal entstanden. Eine eng anliegende, gepolsterte Hose und ein Shirt in kühlender, den Schweiss ableitender Merinowolle waren auch an diesem Tag die ideale Bekleidung.

Autor:

...geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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