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Komfort muss auch auf dem Rennvelo sein

In Rennvelokluft macht man auch als Zuschauer eine gute Figur: Am Hilliminator-Bergzeitfahren am 30. Mai 2015 in Luzern.

Der Velofahrer hat ja so seine Erfahrungen in Sachen Rennvelofahren. Mein Abstecher in diese Disziplin war – vor einem Jahr – von kurzer Dauer. Reizen täten mich die schnellen Flitzer freilich immer noch. Will heissen: Wenn das Budget nach der 47 Grad Nord dieses Frühlings wieder ausgeglichen ist, werde ich mich erneut auf dem Markt umsehen. Denn: Noch nie war Rennradvelo-Fahren so bequem.

Jedenfalls kann es dies sein, wenn man sich das entsprechende Rennvelo anschafft. Viele Markenhersteller haben den Trend erkannt und führen entsprechende Modelle in Ihrem Sortiment. Die entscheidende Frage ist: Was macht eigentlich den Unterschied zum «normalen» Rennrad? Der wichtigste Aspekt für ein Komfort-Rennvelo liegt in der Möglichkeit, eine mehr aufrechte Sitzposition einzunehmen. Mit anderen Worten: der Lenker muss höher positioniert sein. Dadurch lastet weniger Gewicht auf den Armen und die Halswirbelsäule wird weniger gekrümmt. Speziell bei mehrstündigen Touren bringt das einen erheblichen Komfort-Effekt. Auch die Rahmengeometrie (speziell die Lenkgeometrie), die Übersetzung, die Reifendurchmesser, bequeme Sättel, elastische Rahmenbauteile und diverse Zubehör-Komponenten spielen eine Rolle für mehr Komfort beim Rennrad fahren. Ausführliche Informationen zu diesem Thema gibt Sitzpositionen auf dem Rad.

Nichts ist demotivierender, als eine Tourenausfahrt, bei der man überfordert ist. Von daher spielt auch die Tourenwahl für das «komfortable» Rennvelofahren eine wichtige Rolle. Denn nicht jeder hat die Power, um vierstellige Höhenmeter auf seiner Wochend- oder Trainingstour zu überwinden. Bei rad-reise-service.de zum Beispiel, dem Informationsportal rund ums Rad, gibt es eine grosse Auswahl an Rennvelotouren, die für Freizeitfahrer mit mässigen Ansprüchen geeignet sind. In der Rubrik werden auch Langstreckentouren für Veloferien vorgestellt; da kann sich jeder selbst die Etappenlänge und -Schwierigkeit einteilen. Außerdem können Besucher der Seite Touren selbst einstellen und damit Andere an ihren Vorschlägen teilhaben lassen.

Auf die Details kommt es an

Ein weiterer wichtiger Komfort-Aspekt ist die richtige Ausrüstung. Dazu gehört beispielsweise ein bequemer, gut belüfteter Helm, Handschuhe mit Gelpolsterung und das Schuhwerk. Wer von den überstenenden Schuhplatten genervt ist, hat die Möglichkeit Schuhe mit in der Sohle versenkten Platten zu kaufen. Diese gibt es sogar als Sandalen. Auch Rucksäcke sind nicht für jeden geeignet, zumal man darunter schnell schwitzt. Auch dafür gibt es Lösungen, zum Beispiel Rucksäcke, die mittels Adapter an der Sattelstütze befestigt werden oder entsprechenden kleinen Taschen für Rahmen, Lenker oder Sattel.

Noch ein Tipp: Auf Rennradblog gibt es jede Menge Informationen und Themen rund um das Rennvelofahren. Unter anderem liefert diese Site auch Hinweise zu individuellen Trainingsplänen für ambitionierte Radsportler.

Schön schnell: Wenn Velo und Ausrüstung passen, ist die Freude an der Fortbewegung aus eigener Kraft vollkommen. (Bild: www.flickr.com/photos/stephan_wiesner)

Schön schnell: Wenn Velo und Ausrüstung passen, ist die Freude an der Fortbewegung aus eigener Kraft vollkommen. (Bild: www.flickr.com/photos/stephan_wiesner)

Autor:

...geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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