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Velofahren wirkt Wunder

Velofahren ist stimmungsfördernd: Das Bild entstand 2009 auf einer Tour im Jura.

Das wussten wir natürlich schon längst, was da im Titel steht. Aber den Beweis für diese Behauptung am eigenen Körper und Geist zu erleben, macht doch immer wieder Freude. Wie dieser Tage.

Ich räume also des Abends mein Büro, in dem ich acht komma irgendwas Stunden geschwitzt habe und fahre den Computer unzufrieden herunter, weil ich nicht hingekriegt habe, was ich wollte. Bei 35 Grad schwinge ich mich in den Sattel und pedaliere mich auf den folgenden 18 Kilometern frei. Weil ich pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt daheim sein will, kurble ich flinker als andere Tage, dafür weht mir ein Lüftchen um die Ohren und vor allem durchs Gehirn, das mir an einem Hitzetag wie diesem zumindest eingebildete Abkühlung verschafft.

Mit der Folge…

  • dass mir unterwegs die Lösung des tagsüber gewälzten Problems in den Sinn kommt,
  • dass ich eine gute Idee für einen Text habe, den ich für einen Jahreskalender nächstens zu verfassen habe,
  • dass meine gute Laune auf die Tischgemeinschaft abfärbt,
  • und dass am Ende ferner dieser Blogeintrag entsteht.

Nun, Solches zeitigt Bewegung gemeinhin; auch eine Runde Waldlauf, 100 Längen Schwimmen oder 321 Klimmzüge wirken stimmungssteigernd. Jeder nach seinem Gusto, find‘ ich. Was mich betrifft, ist der Fall indessen klar: Velofahren wirkt Wunder, Velo-Training und Massage danach sind das Tüpfchen auf dem i.

Autor:

...geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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