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Drei Gründe für den französischen Abschnitt des Eurovelo 6

Unterwegs von Basel an den Atlantik, hier entlang dem Canal du Centre kurz vor Chalon-sur-Saône. | © 2015 Dominik Thali

Winterzeit ist Vorfreude-Zeit. Auf die nächste Tour zum Beispiel, und dafür gibts an den langen Abenden Zeit genug. Ein sehr touristischer, aber einer der angesehensten Radwege Frankreichs, ist die Strecke von Basel bis zur Atlantikküste nach Saint Brevin-les-Pins. Einmal quer durch die französischen Lande passiert der Velofahrer Dörfer und Städte, historische Stätten und viel Unesco-Weltkulturerbe. Berichte über Veloferien an der Loire gibt es viele – und sie alle sind positiv.

Grund 1 – Der Radweg selbst

Fast 1300 Kilometer Radweg sind hervorragend ausgebaute Strecken. Die Fahrt ist dadurch einfach und eignet sich bestens für eine Familienreise. Der grösste Teil des Radwegs führt über Greenways und entlang von Flüssen. Zwei Drittel der Strecke zählen heute zum Weltkulturerbe der Unesco. Unterwegs tauchen vielseitige Verpflegungs- und Unterkunftsmöglichkeiten auf, sodass es dem Velofahrer an nichts mangelt.

Grund 2 – Der königliche Loire-Weg

Das Château von Chambord in Loir-et-Cher besitzt eines der weltweit schönsten Schlösser, denn es verbindet französisch-mittelalterliche Formen mit klassischen Renaissancestrukturen. Und es ist nur eines von vielen Schlössern entlang des Loire à Vélo. Auf dem königlichen Veloweg befinden sich unter anderem auch Sully-Sur-Loire, das Königsschloss von Abiose, Chenonceau, Langeais und die königliche Abtei von Fontevraud. Jedes der Schlösser erzählt von historischen Begebenheiten und verzaubert mit prunkvollen Sälen und aussergewöhnlicher Architektur. Neben der berühmten doppelläufigen Treppe des Chambord ist besonders das Wasserschloss von Chenonceau perfekt für einzigartige fotografische Motive. Fotoservices wie Whitewall bieten verschiedenste Möglichkeiten, um die eigenen Fotos später auf grosser Leinwand oder Dibond-Platte angemessen zu inszenieren. Denn jeder Velofahrer, der die traumhaften Schlösser einmal besucht hat, gerät noch Jahre später ins Schwärmen über ihre faszinierende Schönheit.

Grund 3 – Das Kulturangebot

Malerisches Mersault: Eines der schmucken Dörfer in den Rebhügeln des Burgund. | © 2015 Dominik Thali

Malerisches Mersault: Eines der schmucken Dörfer in den Rebhügeln des Burgund. | © 2015 Dominik Thali

Auf dem Eurovelo 6 durch Frankreich passiert man charmante Dörfer und imposante Städte. Montbéliard, Nevers, Orléans und Nantes zählen wahrlich zu den bekanntesten der Städte, die kulturell belebt und reich an historischem Erbe sind. Ihnen gegenüber stehen kleine Dörfer wie Pommard, Volnay und Mersault, die mit einem einzigartigen Charme locken und darüber hinaus köstliche Burgunder-Weine bieten. Eines der schönsten Dörfer Frankreichs ist Apremont-sur-Allier. Hier harmonieren kleine Steinhäuser mit Gärten im englischen Stil. Und mittendrin befindet sich eine chinesische Brücke. Ein weiteres Schmankerl für Fotografen ist die Stadt Chalon-sur-Saône, die einen kurzen Umweg bei Beaune in Anspruch nimmt. Denn sie ist die Geburtsstadt der Fotografie und Heimat des Musée Nicéphore-Niépce, das Gegenstände und Aufnahmen der gesamten Fotografie Geschichte ausstellt.

Autor:

…geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hier noch ein paar Gründe für eine Tour mit Familie auf der Eurovelo 6; wir haben den Abschnitt Rhein-Rhone Kanal und weiter entlang der Saône mit Familie letzten Sommer befahren: hier klicken

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    • Eine tolle Geschichte erzählst Du da, Markus, danke! Sie weckt bei mir Erinnerungen in doppelter Hinsicht. Einerseits an die Touren mit unseren Kindern, die für mich zu den schönsten Familienerlebnissen wurden. Anderseits waren wir vergangenen Sommer in der gleichen Gegend unterwegs, von Dijon bis Lyon, siehe hier. Eine fürwahr schöne Gegend für Veloferien.

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