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Die richtige Vorsorge: auch für Velofahrer wichtig

Vorsorgen auf dem Velo: mit einem Helm, mit einer angepassten Versicherung. | © www.pd-f.de / abus

Velofahren macht Spass, hält fit und fördert das Herz-Kreislaufsystem. Doch Velofahrer sind auch einem erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt. Kollisionen mit anderen Transportmitteln und Fussgängern führen jährlich zu etwa 3800 Unfällen in der Schweiz. Ein Velohelm ist eine gute Vorsichtsmassnahme und reduziert die Gefahr deutlich. Doch schwere Personenschäden bei Velounfällen können sich trotz eines Helms ereignen. Deshalb ist es wichtig, sich richtig abzusichern.

Versicherungen sind ein mitunter unangenehmer, aber notwendiger Teil des Lebens. Mit der richtigen Vorsorge lässt sich sogar Alterskapital ansparen.

Berufsunfähigkeitsversicherung und Lebensversicherung
Wenn Velofahrer nach einem Unfall ihren Beruf nicht mehr ausüben können, stellt dies eine schwere Belastungsprobe für die Betroffenen und ihre Familien dar. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung kann für diesen Fall sinnvoll sein.

Wer eine Familie versorgt, sollte neben einer Berufsunfähigkeitsversicherung an eine Hinterbliebenenvorsorge im Todesfall denken. Damit die Angehörigen auch nach dem Tod des Hauptverdieners finanziell abgesichert sind, kann eine Risikolebens- bzw. Todesfallversicherung abgeschlossen werden. Besonders wichtig ist eine solche Versicherung für Familien, die eine Hypothek bedienen. Denn der Wegfall eines Gehalts kann im schlimmsten Fall zum Verlust der Immobilie führen. Wer eine Hypothek bedient, sollte sich zur optimalen Vorsorge von unabhängigen Experten von MoneyPark beraten lassen.

Die Höhe des versicherten Betrags richtet sich dabei nach dem voraussichtlichen finanziellen Bedarf der Hinterbliebenen. So kann zum Beispiel die Ausbildung der Kinder nach dem vorzeitigen Tod des Hauptverdieners sichergestellt werden und die Familie kann noch eine bestimmte Zeit lang ihren gewohnten Lebensstandard beibehalten.

Die Prämienhöhe ist neben anderen Faktoren vom Gesundheitszustand der Versicherten abhängig. Gute Nachrichten also für Velofahrer: Ihre körperliche Fitness ist durch viel Bewegung an der frischen Luft meist überdurchschnittlich hoch. Wer allerdings Extremsport auf seinem Bike betreibt, muss aufgrund des höheren Unfallrisikos leider auch mit höheren Versicherungsbeiträgen rechnen.

Wer sich und seine Familie gut absichern und ausserdem noch etwas für seine Altersvorsorge tun will, kann eine gemischte Risikolebensversicherung abschliessen. In Kombination mit einer Sparlebensversicherung wird so eine mögliche Vorsorgelücke aus den Säulen 1 und 2 geschlossen.

Haftpflichtversicherung für Velofahrer ein Muss
Eine private Haftpflichtversicherung kann vor einem finanziellen Ruin bewahren, wenn durch eigenes Verschulden andere zu Schaden kommen und der Verursacher für den Unfall haftbar gemacht wird. Wer mit dem Velo ausserhalb seines Heimatortes radelt, zum Beispiel im Urlaub, braucht evtl. einen Fahrradschutzbrief. Ein Schutzbrief bietet unter anderem mobile Pannenhilfe, den Abtransport des Velos, falls es vor Ort nicht reparierbar ist und die Organisation von Weiter- bzw. Rückfahrt zum Wohnort. Velofahrer können auch auf Kombi-Angebote zurückgreifen. Die «Zurich – to go! Bike Versicherung» zum Beispiel schützt ihre Kunden mindestens ein Jahr lang bei Diebstahl, Beschädigung oder im Pannenfall.

Autor:

…geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ein Velohelm ist eine gute Vorsichtsmassnahme und reduziert die Gefahr deutlich.

    Ich behaupte: Das ist falsch. Andernfalls liefern Sie bitte einen Beleg. Mir bekannt sind lediglich gegenteilige Belege, sprich, daß ein Fahrradhelm ein Placebo darstellt oder sogar das Verletzungsrisiko erhöht.

    Beispiel 1:
    http://fahrradzukunft.de/21/folgen-der-helmpflicht-in-schweden/

    Beispiel 2:
    http://myhome.iolfree.ie/~hardshell/artikel.html

    Dem Normal- und Alltagsradler muß man nach gegenwärtigem Stand der Wissenschaft vom Fahrradhelm eher abraten.

    Doch schwere Personenschäden bei Velounfällen können sich trotz eines Helms ereignen.

    Nicht nur trotz, sondern auch wegen.

    Weil es so schön ist, Beispiel 3:
    http://www.zukunft-mobilitaet.net/116906/analyse/wirksamkeit-radhelm-studie-thompson-rivara-kritik/

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  2. Lieber Peter, siehe meine Antwort auf deinen vorherigen Kommentar. Ich möchte mich hier nicht wiederholen, sondern verweise auf die beideb kursiv gesetzten Worte am Schluss des Beitrags. Danke aber für Deine Links!

    Grüsse, Dominik

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