Börsengeschäfte mit dem Velo – aber nicht offshore

Velofahrer geschäften stubenrein. Ihre Handelsobjekte sind analog, sicht- und greifbar. Sie wechseln vertragslos und anwaltsfrei den Besitzer oder die Besitzerin. An Ort und Stelle und nicht, zum Beispiel, in Panama. Auf Schulhausplätzen, nicht hoher See. Genauer: offshore. Und: nur gegen Bares. Absolut sauber.
Velobörsen heissen solche Handelsplätze. Gestern Samstag war der Velofahrer mit seinen Kumpels und Kameradinnen vom Verein Aktives Hochdorf wieder einmal (zum 26. Mal) der Börsenmeister. Faserpelzverpackt angesichts des Spätwinters, gleichwohl aber gutgelaunt und geschäftstüchtig. 171 Zweiräder wurden am Morgen zum Verkauf angenommen, 108 davon am Nachmittag verkauft. Das teuerste für 450, das günstige für 20 Franken, der Durchschnittspreis lag diesmal bei 75 Franken.
Spass hats einmal mehr gemacht. Nebenbei: Das Organisatorische der Velobörse hat in einem Briefkasten Platz. Genauer: In einer grossen Schuhschachtel.
Schliesslich: Nächstes Jahr sind wir am 29. April vor Ort.

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