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Börsengeschäfte mit dem Velo – aber nicht offshore

Schlange stehen für ein Schnäppchen: kurz nach Verkaufsbeginn um 13 Uhr herrscht jeweils Grossandrang an der Hofderer Velobörse. | © 2016 Dominik Thali

Velofahrer geschäften stubenrein. Ihre Handelsobjekte sind analog, sicht- und greifbar. Sie wechseln vertragslos und anwaltsfrei den Besitzer oder die Besitzerin. An Ort und Stelle und nicht, zum Beispiel, in Panama. Auf Schulhausplätzen, nicht hoher See. Genauer: offshore. Und: nur gegen Bares. Absolut sauber.
Velobörsen heissen solche Handelsplätze. Gestern Samstag war der Velofahrer mit seinen Kumpels und Kameradinnen vom Verein Aktives Hochdorf wieder einmal (zum 26. Mal) der Börsenmeister. Faserpelzverpackt angesichts des Spätwinters, gleichwohl aber gutgelaunt und geschäftstüchtig. 171 Zweiräder wurden am Morgen zum Verkauf angenommen, 108 davon am Nachmittag verkauft. Das teuerste für 450, das günstige für 20 Franken, der Durchschnittspreis lag diesmal bei 75 Franken.
Spass hats einmal mehr gemacht. Nebenbei: Das Organisatorische der Velobörse hat in einem Briefkasten Platz. Genauer: In einer grossen Schuhschachtel.
Schliesslich: Nächstes Jahr sind wir am 29. April vor Ort.

Autor:

...geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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