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Velotouren im Sommer: Sonnenschutz ist wichtig

Man lasse sich von der Sonne nicht allzu sehr blenden, sprach der Hund und schwang sich in den Sattel. | © 2014 Dominik Thali.

Die Sonne lockt, und wer seine Zeit nicht entspannt in der Gartenwirtschaft verbringen möchte, nutzt das angenehme Wetter, um entspannt in die Natur zu pedalen. Unter strahlend blauen Himmel werden so selbst Stubenhocker zu Velofahrern. Wer etwas länger mit dem Rad unterwegs ist, der spürt jedoch schnell auch die unangenehmeren Seiten des Sommers: Hitze und pralle Sonne können die Freude an der sommerlichen Velotour nämlich durchaus schmälern. Befolgt man ein paar Tipps, steht einem stressfreien Ausflug allerdings nichts im Weg.

Rundherum gut vor der Sonne geschützt
Atmungsaktive Velokleidung hält während der Fahrt kühl und schweissfrei. Ein eingewebter UV-Schutz bewahrt zudem die Haut vor Sonnenbrand. Den holen sich Velofahrer oft schneller, als sie denken. Durch den Fahrtwind fällt im ersten Moment nämlich nicht auf, wie stark die UV-Strahlen tatsächlich sind. Selbst mit UV-Schutz in der Kleidung sollte aufs Eincrèmen mit Sonnencrème daher nicht verzichtet werden. Erstens deckt die Kleidung nicht alle Bereiche ab, und zweitens kann sie auch mal verrutschen. Eine extradicke Schicht Sonnencrème sollte man daher auf solche Stellen auftragen, die beim Velofahren besonders stark der Sonne ausgesetzt sind – also Arme, Schultern und den Nacken. Ein Helm auf dem Kopf schützt nicht nur vor Stürzen, sondern ebenso vor der prallen Sonne.

Auch auf eine Sonnenbrille sollten Velofahrer nicht verzichten: Erstens schützt sie die Augen vor der UV-Strahlung, zweitens sorgt sie für eine klare Sicht, wenn die Sonne blendet. Eine dunkle Tönung allein schützt die Augen allerdings nur davor, geblendet zu werden, nicht aber vor schädlicher UV-Strahlung, die langfristig unbemerkt der Netzhaut schaden kann. Statt günstiger Discounter-Brillen sollte man also lieber eine bei Fielmann besorgen. Wer ausserdem unter eine Sehschwäche leidet, findet bei Fielmann und Co. nicht nur Sonnenbrillen mit garantiertem UV-Schutz, sondern kann sich dort auch Modelle mit Stärke anfertigen lassen.

Bei Hitze bloss nicht übertreiben
Im Sommer sollte man keine Ausfahrt ohne ausreichend Getränke unternehmen. Als Faustregel für den Verbrauch gilt: Ein Liter pro Stunde Fahrt gehören ins Gepäck bzw. an die montierten Getränkehalter des Velos. Bei längeren Radtouren lohnt es sich daher, in regelmässigen Abständen bei Raststätten oder Gasthäusern eine kurze Pause einzulegen. Hier können Velofahrer sich vor der nächsten Etappe stärken. Und eine Pause sollten Velofahrer im Sommer ruhig häufiger einlegen, denn Hitze belastet den Kreislauf. Daher sollte man lieber einen Gang zurückschalten und es langsam angehen lassen. Schliesslich besteht bei zu grosser Anstrengung bei hohen Temperaturen die Gefahr einer Hitzeerschöpfung oder eines Hitzschlags. Das gilt vor allem für untrainierte Gelegenheitsradler.

Spätestens, wenn der Schweiss in Strömen rinnt, ist es also Zeit für eine längere Pause im Schatten.

Autor:

…geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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