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Wir sind (auch) auf dem Velo ein tolles Team

m Mai und Juni vor allem mit dem Velo unterwegs: die Bike-to-Work-Teams der Fachbereiche und Verwaltung der Landeskirche. | @ 2016 lukath.ch

«Luzerner Landeskirche belegt an Velowettbewerb Platz fünf», hat das Portal kath.ch heute einen Beitrag über unsere Teilnahme an der Aktion «bike to work» übertitelt. Freut mich und uns natürlich, und, jawoll, wir sind bei der römisch-katholischen Landeskirche des Kantons Luzern, wo ich seit exakt zehn Jahren mein Brot (und sonst noch was) verdiene, (auch) auf dem Velo ein tolles Team.

Redaktorin Sylvia Stam, die mir einige Fragen gestellt hat, schreibt:

«Mitarbeiter der Katholischen Landeskirche des Kantons Luzern haben dieses Jahr erstmals an der Aktion ‹Bike to work› teilgenommen. In den Monaten Mai und Juni radelten sich die beiden Viererteams mit insgesamt 4824 zurückgelegten Kilometern auf Platz fünf ihrer Kategorie.

Beim Wettbewerb von ‹Pro Velo Schweiz» geht es darum, dass möglichst viele Mitarbeiter eines Betriebs ihren Arbeitsweg in den genannten Monaten mit dem Velo zurücklegen. Die Teilnahme sei für die Landeskirche ein Beitrag zu ihrem Zweijahresmotto ‹Kirche – weitsichtig handeln› gewesen, sagte Dominik Thali, Fachbereich Kommunikation bei der Landeskirche und selber passionierter Velofahrer, auf Anfrage von kath.ch.

Die beiden Viererteams der Landeskirche hätten in den beiden Monaten insgesamt 4824 km zurückgelegt, wie die Landeskirche auf ihrer Website vermeldet. In der Kategorie für ‹Betriebe bis zu 199 Mitarbeitende› belegten die beiden Kirchenteams damit Platz fünf. Die Landeskirche Luzern hat laut Thali insgesamt 22 Mitarbeitende, das entspreche etwa 16 Vollzeitstellen.

Bis zu 60 km täglich

Die Mitarbeitenden hatten für einen Weg Distanzen zwischen drei und 30 Kilometern zu überwinden, erläutert Thali. Einige habe die Aktion zum regelmässigen Benutzen des Velos angespornt, «eine Person hat das Velo neu entdeckt und wird künftig regelmässig in den Sattel steigen».

Auch das regnerische Frühlingswetter konnte die Teammitglieder offenbar nicht abschrecken: ‹Alle haben gute Regenschütze inklusive Schuhüberzüge.» Auch wenn es oft nass war, sei es jedoch nicht wirklich kalt gewesen. Und er gibt gleich einen Tipp, wie man mit solchem Wetter umgeht: ‹Bei solchen Bedingungen fährt man am besten in kurzen Hosen. Denn nass wird man sowieso, entweder von aussen oder von innen durch das Schwitzen.›

Wallfahrt für Velofahrer

Die Initiative zur Teilnahme an ‹Bike at work» ging von Thali aus. Gemeinsam mit Thomas Villiger vom Fachbereich Pastoral hat er 2013 die traditionelle Landeswallfahrt nach Einsiedeln erstmals auch für Velofahrerinnen und -fahrer initiiert.

«Bike to work» ist eine nationale Mitmach-Aktion der Organisation ‹Pro Velo Schweiz», welche die Velo- und Gesundheitsförderung in Betrieben fördert. Idee ist, dass Pendler ihren Weg zur Arbeit mehrheitlich mit dem Velo zurücklegen. Mitarbeiter schliessen sich jeweils zu Viererteams zusammen und fahren in den Monaten Mai und Juni ihren Weg zur Arbeit möglichst oft mit dem Velo.»

Danke, Sylvia Stam, stimmt alles,  beizufügen ist diesen Zeilen bloss, dass «bike to work» uns nicht nur sportlich beflügelt hat, sondern auch unzählige Male Gesprächsstoff lieferte in Kaffeepausen und zwischen Tür und Angel, dass wir miteinander gelacht und einander aufgezogen haben, dass wir fachsimpelten und Mobilitätsdiskussionen führten (und weiterhin führen), dass unser Arbeitgeber zusätzlich sensibilisiert wurde und und und.

Und dass wir nächstes Jahr sicher wieder dabei sein werden.

Autor:

...geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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