Blog Markt

Auf dem Velo in den (Schweizer) Frühling

Auf dem Velo ist der Frühling herrlich zu er-fahren. Zum Beispiel auf einer Tour über den Jura. Das Bild entstand im Mai 2016 auf der Challhöchi. | © 2016 Dominik Thali

Der Frühling steht vor der Tür, die Velosaison beginnt. Im April und Mai ist es besonders schön, unser Land per Velo oder Bike zu erkunden. Viele wunderschöne Touren führen durch die erblühende Landschaft. Die folgenden drei bieten Anfängern, Fortgeschrittenen und Profis pures Velo-Vergnügen.

Vorbereitungen
Bevor sich der Velofahrer (und natürlich auch die Velofahrerin) jedoch bei den ersten Sonnenstrahlen in den Sattel schwingen, ist ein Fahrradcheck ratsam. Denn wenn das Velo in der Garage oder im Keller überwintert hat, geht den Reifen auch ohne Loch schnell die Luft aus. Nicht fehlen darf eine angemessene Ausrüstung, die auch gegen unbeständiges Wetter wappnet. Dazu zählen ein Fahrradhelm mit Lüftungsschlitzen, rutschfeste Fahrradschuhe, atmungsaktive Fahrradkleidung, ein Reparaturset für Pannen sowie ausreichender Sonnenschutz. Denn gerade im Frühling wird die Intensität der Sonne oft unterschätzt – vor allem in den Bergen. Eine Sonnencrème mit angemessen hohem Lichtschutzfaktor beugt einem Sonnenbrand vor und versorgt die Haut mit Feuchtigkeit. Zudem empfiehlt sich eine Sonnenbrille mit einem 100-prozentigen UV-Schutz, wie sie etwa der Fussballer Jerome Boateng für den Anbieter edel-optics.ch designt hat. Eine solche Brille schützt vor UVA- und UVB-Strahlen und lästigen Insekten.

Touren für jeden Fitnessgrad

  1. Rundfahrt um den Mittenberg: Für Einsteiger und Familien
    Die Strecke hoch auf den Mittenberg ist beliebt bei Mountainbike-Anfängern und Familien, die eine abwechslungsreiche, kurze Tour durch den Kanton Graubünden planen. Haben sie erst einmal den Stadtkern von Chur hinter sich gelassen, führt die sanft ansteigende Loestrasse hoch zum Fürstenwald. Dort erwartet Velofahrer ein schönes Naherholungsgebiet. Beim Waldhausstall, dem Treffpunkt vieler Outdoor-Sportler, führt eine breite, naturbelassene Strasse in langen Kehren zum Mittenberg.
  2. Chirsi-Route im Baselland: Für sportliche Geniesser
    Die 38 Kilometer lange Chirsi-Route verläuft über idyllische Strässchen und eignet sich für geübtere Velofahrer, die auf ihrer Tour das kulinarische Baselland kennenlernen wollen. Den Namen «Chirsi» trägt die Route wegen der vielen Hochstamm-Kirschbäume. Wenn diese im Frühling in voller Blüte stehen, verwandeln sie die malerische Hügellandschaft in eine asiatisch anmutende Märchenwelt. Das gastronomische Angebot entschädigt für jeden gefahrenen Meter: Zahlreiche urige Gaststätten und Bauernhöfe entlang der Strecke sorgen mit regionalen Spezialitäten aus dem Baselland für das leibliche Wohl.
  3. Für Profis: Um die Berner Oberländer Seen
    90 Kilometer lang und rund 900 Meter rauf und wieder runter – wer sich diese Strecke vornimmt, braucht eine gute Kondition. Hat man jedoch erst einmal die anstrengende Steigung von Thun nach Brienz zu den weltberühmten Giessbachfällen geschafft, ist die Belohnung ein Naturspektakel, das seinesgleichen sucht. Bei der Schiffstation stürzen sich die tosenden Wassermassen über insgesamt 14 Stufen in den Brienzersee. Von dort geht es weiter nach Iseltbald, wo sich eine Verschnaufpause am Thuner See anbietet. Mit neuen Kräften fährt es sich leichter am grünen Ufer entlang – mit Blick auf das Wasser und die Berner Alpen bis nach Faulensee.

über

...geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

0 Kommentare zu “Auf dem Velo in den (Schweizer) Frühling

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.