Jahr: 2018

Wer Velo fährt, verhindert Autofahrverbote

Auf der Forum-Seite unserer Tageszeitung schreibt Leser A.B. aus H. *: «Im Strassenverkehr komme ich nach Fussgängern, Radfahrern und ÖV-Nutzern an vierter Stelle. Das ist diskriminierend, aber von der Regierung so gewünscht. Er sei aber Handwerker und auf ein Auto angewiesen. B. ärgert sich. Das ist verständlich. Nur: Flüssiger wird er erst dann wieder auf vier Rädern vorankommen, wenn ebendiese Regierung weiterhin dem Auto Platz streitig macht, zum Umsteigen zwingt,…

«Zu viele Autos» oder: Werden wir künstlich intelligenter?

«Lugano wird zum lebenden Labor. Die Stadt will ihr Verkehrschaos mit künstlicher Intelligenz (KI) beheben»: So berichtete die NZZ am Sonntag letzten Sonntag. Wenn das nicht ein Versprechen ist! Computer denken an unserer Stelle, derweil wir weiterhin jederzeit und überall uns hinters Steuer setzen dürfen, aber fürderhin nie mehr im Stau stecken. Gold’ne Zukunft! Stadtpräsident Marco Borradori spricht von «nutzenstiftenden Anwendungen der KI» und will, Zitat, «als Erstes […] das…

Auf dem Velo mag ichs, wenn man zu mir Abstand hält

Vor zwei Wochen hat SP-Nationalrat Matthias Aebischer, Präsident von Pro Velo Schweiz, einige Medienpräsenz für eine blosse Ankündigung. Der «verbindliche parlamentarische Vorstoss», den er am 15. Oktober unter anderem im «Tages-Anzeiger» (TA) versprach, wird eine Motion sein, um damit auch in der Schweiz den 1,5-Meter-Überholabstand gegenüber Velos im Gesetz zu verankern. Aebischer reicht diese in der kommenden Wintersaison ein, die am 26. November beginnt. Matthias Aebischer brachte das Thema schon…

Das Comicfestival Fumetto fährt Velo

Wer Cartoons mag und gerne Velo fährt, wer gerne Velo fährt und Cartoons mag oder, meinetwegen, nur eins von beiden, merke sich das Luzerner Comicfestival Fumetto vom nächsten Jahr vor. Nämlich haben die Macherinnen und Macher das Velo zum Thema ihres Wettbewerbs erkoren. «Wir lieben unser Fahrrad, Bike oder Velo. Denn egal wie man es nennt, Radeln ist die schönste Art mobil zu sein: schnell und wendig, lustvoll mit der…

Die Zehn-Pässe-Fahrt für Weicheier

Nächstes Jahr mache ich eine Velotour. Sie wird über zehn Pässe führen, davon zwei zweimal, 7034,9 Kilometer lang sein, 71’100 Meter obsi und 59’370 nidsi führen und mich 370 Stunden Fahrzeit kosten. Das wird leicht zu schaffen sein, da ich zwölf Monate Zeit haben werde. Und eine ähnliche Tortur schon 2015 und 2016 geschafft habe. Ich Weichei werde wiederum in Gedanken kurbeln, den «Curves»-Kalender 2019 vor Augen, der mir auf seinen…