Autor: Dominik

...geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

Nasse Sättel an der Velobörse Luzern

Die Luzerner Velobörse, organisiert von Pro Velo Luzern, war heute eine nasse Sache. Der Velofahrer zog am Morgen vorsorglich die langen Unterhosen an, griff sich Wollsocken aus der Schublade, schnürte die Wanderschuhe und unterlegte den Regenschutz mit zwei Faserpelzschichten, ehe er punkt acht Uhr auf dem Kapellplatz die Tagesinstruktionen entgegennahm. 615 Velos wurden bis am Mittag angenommen, 374 von diesen am Nachmittag verkauft. Es klappte, wiederum, alles wie am Schnürchen,von… Weiterlesen

Viva la bicicleta! Sevilla fährt Velo

An einem nebelnassen Tag wie heute wäre die spanische Stadt Sevilla des Velofahrers bevorzugtes Ziel. Wer auf diese Website klickt, weiss, weshalb. Weil hier die Sonne scheint. Weil hier schöne Menschen ganz schön Freude am Radeln haben. Was nicht von ungefähr kommt, wie wir im neusten VCS-Magazin lesen: In nur drei Jahren sei es gelungen, anhand des «Steuerungsplans Fahrradverkehr« (2007-2010) ein komplett getrenntes System von Radfahrwegen mit mehr als 120… Weiterlesen

Tüchtig Teilchen beschleunigt

Wer gern selbst an sein geliebtes Zweirad Hand anlegt, entsprechend zu selbigem Sorge trägt und es also jahrelang ausfährt, weiss, wie schwierig es mitunter ist, ersatzweise zu finden, was vor Jahren, beim Kauf, angesagt war. Bei derlei Schwierigkeiten ist der Teilchenbeschleuniger der richtige Anlass, die weit und breit grösste Occasionsbörse für Veloteile. Freude finden hier natürlich nicht nur Nostalgiker, sondern die «Chlütterer» schlechthin; solche wie der Velofahrer, der gerne ein… Weiterlesen

Bärlauch und das Hohelied der Liebe

Postkartensujets und Urwald gibts in der Schweiz gleich nebeneinander. Die heutige Ausfahrt an diesem Vorfrühlingstag mag als Beweis dafür dienen. Behandschuht und mit warmen Beinkleidern gehts nach acht vor der eigenen Haustüre los, die Sonne scheint, aber wärmt noch nicht, es wärmt erst das Pedalieren Richtung Zug. Nach lauten Fasnachtstagen herrscht an diesem Aschermittwoch so etwas wie seelige Ruhe. Sins, Hagendorn, Knonau und stille Einkehr dann in der Kirche des… Weiterlesen

Wer auf das Velo umsteigt, ist schneller

Die lange Zugsfahrt in den Frühling (Sonne tanken am Lago Maggiore) liesst Zeit zum lesen. Davon dies: Erstens: «Shopping in New York ist kein Menschenrecht», titelt die NZZ am Sonntag einen Meinungsbeitrag des Zürcher ETH-Professors Lino Guzzella. Der Hunger nach Mobilität sei offensichtlich unstillbar, stellt Guzzella fest, doch das Recht auf Mobilität dürfe nur innerhalb vernünftiger Grenzen ausgeübt werden. Richtig. Die technischen Fortschritte und neue Energiequellen seien zwei Faktoren, um… Weiterlesen