Kategorie: Touren

Schwedische Elche knutschen keine Velofahrer

An der Hauptstrasse 169 erhaschen wir ihn im Gehölz. Einen Elch. Unseren Elch. Er beobachtet uns und wir ihn. Gebannt, zwanzig Minuten geht das so im stillen Austausch, bis das erhabene Tier sich davontrollt. Und wir wieder in die Pedale treten. Es ist der zweite Tag unserer Tour durch Südschweden, der Wind bläst uns in den Rücken quer durch die Insel Tjörn. Eine halbe Stunde später, als wir am Strassenrand… Weiterlesen

Mit der «petite reine» durch Burgund und Dombes

Die Franzosen nennen das Velo gerne «la petite reine» (*), die kleine Königin. Ein schönes Bild: Wir pedalieren mit unseren Rädern stolz durch die Lande; das Haupt erhoben, sind wir den minderen Automobilisten um Kopfhöhe überlegen. Allein, sucht man danach, wie les Français dieser «petite reine» huldigen, finden sich wenig Beispiele dafür. Will heissen: Le vélo ist in Frankreich immer noch und vorab ein Fortbewegungsmittel, dessen man sich in der… Weiterlesen

Faison un peu du vélo en Bourgogne

Nous sommes partis, chèrs amis et collègues: Ab übermorgen nous nous déplaçons für zwei Wochen in westlicher Richtung pour faire un peu du vélo. Ab Dijon (*) gehts vorerst 40 Kilometer in westlicher Richtung nach Saffres, wo ein kleiner innerfamiliärer Stützpunkt zu einem Kurzaufenthalt lockt. Danach werden wir kreuz und quer den Kanälen entlang, durch Weinberge, Städte und Städtchen durch die Departemente Côte-d’Or, Saône-et-Loire, Aine und Rhône bis Lyon pedalen.… Weiterlesen

Am Wochenende gehört der Pragel den Velofahrern

An der Tour de France hatte das Peloton heute 180 Kilometer unter die Räder zu nehmen. Ich begnügte mich mit drei Mal weniger, dafür war meine Route ungleich gächer: 18 Prozent an der steilsten Stelle. Ssozusagen überhängend. Den Pragelpass hab‘ ich nach langen Jahren mal wieder genommen, von der Schwyzer Seite her, und was diesen Anstieg betrifft, plagiere ich gerne ein wenig mit der Beschreibung auf quaeldich.de: «Ambitionierte Radler nehmen… Weiterlesen

Die weisse Überraschung im schwarzen Wald

Nach drei Tagen im Sattel und dreihundert Kilometern gibt es von Dreierlei zu berichten: von der Tour; davon, wie sich das neue Velo bewährt und welche Rolle das erstmals mitgeführte GPS-Gerät unterwegs gespielt hat. Der Reihe nach in Kürze: wunderschön, wunschloses Glück, wunderbar. Punkt 1, Tag 1: Das Unbekannte liegt oft nah, deshalb begann die nachösterliche Radrunde am Dienstag in Winterthur und führte durch den Schwarzwald. Nach Eglisau gings