Das Amuse-Bouche für Veloreisende

Dafür ist dieses Buch genau richtig: An einem Winterabend n’bisschen in der Wanne liegen, sich auf die warmen Tage freuen und fragen, wohin denn die Reise auf zwei Rädern diesmal gehen könnte, zufällig dann irgend ein Kapitel aufschlagen und finden: Doch, an die Loire, das wärs, oder aber nein, Menorca oder Wales vielleicht eher oder Schweden oder das Salzkammergut. «Europa mit dem Fahrrad» heisst das 160 Seiten dicke Amuse-Bouche, dessen… Weiterlesen

Das Velo der Bahn hat (zu) wenig Zug

«Die Bahn verpasst den Velozug», titel das VCS-Magazin in seiner neuen Ausgabe. Während der Velotransport im Inland gut ausgebaut sei, bleibe er im internationalen Verkehr ein Stiefkind, schreibt Chefredaktor Peter Krebs. Und: «Den Bahnen droht ein wachsender Markt zu entgehen.» Letzteres gilt freilich nicht nur – zum Beispiel – in Deutschland, wo die ICE-Züge immer noch keine Velos transportieren. In der Schweiz gibts zwar in fast allen Zügen kleinere (häufiger)… Weiterlesen

Vom tiefen Winter in den Walliser Frühling

Drei Tage auf der Rhone-Route von Veloland Schweiz sind um diese Jahreszeit eine Fahrt durch drei Jahreszeiten. Beim Umsteigen am Ostermontag in Andermatt hüllt uns Schneegestöber ein und wir stapfen durch 20 Zentimeter schönsten Pulverschnee, um die Velos zum Gepäckwagen zu bringen. Handschuhe und Stirnband unterm Helm sind auch auf der anderen Seite des Furkalochs noch ein Muss. Doch hier scheint immerhin schon die Sonne. Oberwald lassen wir links liegen:… Weiterlesen

Rasende Radler

Dies gelesen im «Velojournal» Nr. 2/2010: «Von Wien bis Constanta sind es rund 2000 Kilometer; wir haben sie in drei Wochen zurückgelegt. Irgendwie bereuen wir es, so eilig gereist zu sein. Der Vorsatz für unsere nächste Tour steht fest: Wir wollen die halbe Distanz in doppelter Zeit zurücklegen.» – Und das gedacht: Einsicht ist der schnellste Weg zur Besserung. Der dergestalt rasende Radler verpasst vor lauter radelrasen das Unterwegssein. Schade.… Weiterlesen

Luzerner Velokuriere sind preiswürdig

Das ist die längst verdiente Auszeichnung für die Helden des Alltags im Stadtluzerner Strassenverkehr: Die Albert Koechlin Stiftung (AKS) verleiht dem Velokurier Luzern den Umweltpreis 2010, der mit 40’000 Franken dotiert ist. Die Velokuriere AKS für ihren Einsatz im Bereich von umweltschonenden Transporten von Gütern ausgezeichnet. Wie die AKS schreibt, legen sie pro Jahr 175’000 Kilometer mit dem Velo zurück. Dies sei «ein wirtschaftliches Unternehmen mit einer ökologischen Strategie, welches… Weiterlesen