Velo

Das Leben auf zwei Rädern

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24. Januar 2012
von Dominik
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Mein Velo ist eine Energiesparmassnahme

Ion Karagounis, Geschäftsleiter der Stiftung Praktischer Umweltschutz, hat in der «NZZ am Sonntag» vom 22. Januar 2012 seine Kolumne zum Thema Energiesparen mit einem treffenden Abschnitt enden lassen, den der Velofahrer hier gerne wiedergibt:

«Bei der Diskussion um die Vor- und Nachteile verschiedener Energiequellen geht oft das Wichtigste vergessen: Am umweltfreundlichsten ist Energie, die wir gar nicht brauchen. (…) «Doch Sparen liegt den Menschen bekanntlich nicht. Das Wort ist aus dem Vokabular verschwunden, lieber spricht man heute von ‹Energie effizient nutzen›, obwohl es nicht dasselbe ist. Wir sollten uns nichts vormachen: Die Chance ist klein, dass uns in 50 Jahren so viel Energie wie heute zur Verfügung steht. Neun Milliarden Menschen und die Schwellenländer verlangen ein Vielfaches an Energie. Statt dem 3-Liter-Auto werden wir das 0.3-Liter-Auto benötigen. Wir kennen es zum Glück schon: Es hat zwei Räder und eine Lenkstange.

Mehr zum Autor Ion Karagounis

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22. Januar 2012
von Dominik
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Mein Fahrrad ist für mich… na was denn?

Die Idee ist gut und könnte ein sympathisches PR-Mittel fürs Velo sein, aber die Website dazu scheint nicht eben viel beachtet zu werden:«Pro Fahrrad», eine Initiative des deutschen Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV), will «das Image des Fahrrades in Deutschland weiter verbessern  und  die vielfältigen positiven Aspekte einer intensiveren Fahrradnutzung für die Gesellschaft, Umwelt und Gesundheit sollen auf unterhaltsame Art Weiterlesen →

18. Januar 2012
von Dominik
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Velos sind biologisch abbaubar

Da hat einer offenbar vor Jahren sein Velo vergessen...

Velos sind nicht nur ein umweltfreundliches Fortbewegunsmittel, sie lassen sich auch umweltfreundlich entsorgen. Oder zumindest unsichtbar machen. Dazu muss mann/frau sie allerdings lange genug an einer Stelle stehen lassen, an der die Natur wuchern kann. Bei diesem Beispiel ist diese Bedingung augenscheinlich erfüllt. Fotografiert hat es Kollege Paul vor einiger Zeit an der Rolandstrasse in Köln am Rhein. Schön, dass die Reinigungskräfte dort nicht so schnell zu Werke gehen wie hierzulande und das Stahlross deswegen sozusagen zu rostiger Natur-Art werden konnte. In Köln ist damit Fanz Hohlers Geschichte von der «Rückeroberung» (1982 erschienen!) offensichtlich stellenweise bereits Wirklichkeit geworden.

17. Januar 2012
von Dominik
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«Le gamin au vélo» oder: Um Liebe strampeln

Cyril und seine Pflegemutter Samantha: Ein schönes Bild, doch in «Le gamin au vélo» gibt es nicht manche Szene zum Durchatmen.

Wenn das Wort «Velo» sogar im Filmtitel vorkommt, muss sich der Velofahrer unbedingt ins Kino bemühen. Das Plakat des Streifens «Le gamin au vélo», der Junge mit dem Velo, verspricht allerdings leichtere Kost als man annehmen könnte. Der Bub im roten T-Shirt, der da mit seiner Begleiterin guter Laune Weiterlesen →

11. Januar 2012
von Dominik
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Rahmenbau, Teil 2: Die Gabel löten

Fabian beim Schleifen der fertig gelöteten Gabel: Eine Fein- und Geduldsarbeit.

In seinem ersten Beitrag hat Fabian, des Velofahrers Sohn, geschildert, wie er auf die Idee kam, einen Velorahmen zu bauen und wie er dazu als erstes eine eigene Rahmenbau-Lehre entworfen und hergestellt hat. In diesem Bericht erzählt er vom Löten seiner ersten Gabel.

Nach dem abgeschlossenen Bau unserer Rahmenlötlehre, einigen Lötübungen sowie dem Studium von Rahmengeometriebüchern stand dem Bau des ersten Rahmens eigentlich nicht mehr viel im Wege. Bevor jedoch mit der Arbeit in der Werkstatt begonnen werden kann, muss die Konstruktion Weiterlesen →

9. Januar 2012
von Dominik
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Verkehrsregeln gelten auch fürs Velo

Quelle: «NZZ am Sonntag» vom 8. Januar 2012 / www.andreacaprez.ch

Aufgepasst, liebe Zweiradfahrerin, halte Sie sich an die Verkehrsregeln und überfahren Sie, beispielsweise, keineswegs ein Fahrverbot. Ansonsten kassieren Sie von einem aufmerksamen Landjäger am Ende einen «Verzeigungsantrag gegen die Eignerin einer ortsverändlichen, zweirädrigen Einzelpersonenbeförderungseinheit». – Vielleicht läufts ja aber auch glimpflicher ab und der freundliche Polizist bittet Dich höflich darum, doch in der Fussgängerzone vom Rad zu steigen. Tja, am Ende ist alles eine Sache der Kommunikation. Damit diese gelingt, sollte die Sprache einfach und verständlich sein. In unserem Beispiel erfüllt sie diesen Anspruch gewiss nicht, und Zeichner Andrea Caprez hat dies in ihrer Karikatur treffend auf den Punkt gebracht. Gefunden hat diese der Velofahrer in der gestrigen «NZZ am Sonntag» als Illustration eines Artikels zum Thema einfache Sprache.

Mehr dazu unter www.leichtesprache.org

4. Januar 2012
von Dominik
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Stimmen sammeln auf dem Velo

Clément Wittmann. (Quelle: www.lavoixdesallobroges.org)

Monsieur Wittmann, Clément Wittmann, tut, was hierzulande jedem Politiker und jeder Politiker die Augen für den wahren Alltag öffnete: Er pedalt durch sein Land, Frankreich, um die Unterschriften von 500 gewählten Amtsträgerinnen und -trägern zu sammeln, damit er im April für die Weiterlesen →

Unterwegs getroffen: Die Königin vom Thunersee. Solcher Bilder wegen nimmt der Velofahrer alle Mühsal seines Unterwegs-Seins noch so gerne unter die Räder.

1. Januar 2012
von Dominik
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3293 erlebnisreiche Velokilometer

1. Januar, Neujahr, kleine rechnerische Zwischenbilanz, kilometerbezogen: 39’493 stand am 1. Januar 2011 auf dem Tacho unter «Gesamtkilometer», 42’786 waren es heute. Dazwischen liegen 3293 Kilometer, die den Velofahrer von hier nach dort, von A nach B und wieder zurück brachten. Unfallfrei, bis auf einen mittleren Zwischenfall zufolge eines unschlüssigen Büsis ausgenommen, vielfältig und abenteuerlich immer wieder, kurzweilig auf jeden Fall. Keinen Meter möchte ich missen, keine Perle Schweiss, juchhei und juhui, und wenns im Sommer mit der Frau Gemahlin mal so wieder richtig losgeht, mit Sack und Pack, ist das Glück perfekt. Wer daran teilhaben möchte, ist herzlich eingeladen. Ein Drahtesel ist alleweils günstiger zu haben als ein gebrauchter Mercedes.

Das Artikelbild zeigt eine Weg-Gefährtin des Velofahrers, beheimatet hoch über dem Thunersee, getroffen an einer Voralpen-Tour von Äschlismatt nach Interlaken.