Der Velofahrer hat Durst. Die Erde ebenfalls.
Drei Gedanken aus dem Sattel zur Hitzewelle: Pedalieren kühlt den Pedaleur kaum mehr. Autos heizen die Stadt noch mehr auf. Und Luzern macht vorwärts.
Drei Gedanken aus dem Sattel zur Hitzewelle: Pedalieren kühlt den Pedaleur kaum mehr. Autos heizen die Stadt noch mehr auf. Und Luzern macht vorwärts.
Viel erleben, aber flach herauskommen: Auf dem Velo im Westen um die Schweiz, immer schön dem Wasser entlang. Genf–Basel, auf 750 Kilometer gestreckt.
Auf zwei Rädern durch vier Länder, dem Wasser entlang und darüber: Wer um den Ärmelkanal pedaliert, taucht in die Geschichte ein, begegnet königlichen Hoheiten oder James Bond – und spielt mit dem Wind.
Zeltplätze sind Bühnen des Lebens. Hier wird nichts gespielt, dafür alles gegeben. Wer mit dem Velo anreist, kriegt manchmal einen Logenplatz. Oft aber auch nicht.
Raus aus dem Stau, rein ins Vergnügen. Auf dem Sattel, zum Beispiel in London. Ein ganz kurzer Er-Fahrungsbericht.
Am Giro d’Italia 2013 siegte Vincenzo Nibali. Darüber, was sich damals zwischen Start und Ziel überdies zutrug, hat Fabio Genovesi ein Tagebuch geschrieben, das jetzt auf Deutsch erschienen ist. Wer darin auch zwischen den Zeilen liest, er-fährt: Beim Velofahren zählt nicht nur das Ankommen.