Autor: Dominik

...geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

Einmal wie ein Tourist velocipedieren

Das geflügelte Wort vom In-die-Ferne-schweifen, wo doch das Gute so nahe liege, hört der Fernradler womöglich ungern, wiewohl diese Nähe wirklich nicht schon er-fahren habend. Auf zwei Rädern. Also ist es mir gestern ergangen, einem wunderwarmen Vorfrühlingstag, an dem ich umsetzte, was ich als Velotourist und Gast in Luzern, wohl umsetzen würde: Nämlich diesen mir zu Füssen liegenden See, den Vierwaldstättersee, pedalierend zu umrunden. Ein Ansinnen, das hinsichtlich begleitender Verkehrsmenge… Weiterlesen

Wie viel Velo braucht der Mensch? Meistens mehr

Die Frage nach dem Wieviel stellt sich der Mensch allerorten. Auch in Bezug auf das Velo. Im «Tages-Anzeiger» hielt Annette Michel einmal fest, «für eine minimale Lebensqualität» benötigte man «mehr als ein Velo», so viel scheine ihr klar. Max Küng, Kolumnist in derselben Verlagsanstalt, fasste diese Aussage drei Jahre später mit der Formel «A+1» zusammen, wobei der Buchstabe «A» für die Anzahl der Velos stehe, die man im Moment besitze,… Weiterlesen

Der radelnde Schalterbeamte oder: Velofahrers Glücksmomente

Dieser Tage am Bahnschalter in Luzern; ich will den Nachtzug für unsere Velotour in Südschweden im kommenden Sommer buchen. Ob das schon möglich sei, ergeht die Frage an den Schalterbeamten; gewiss doch, lautet die Antwort, 180 Tage vorher, wir reisen am 16. Juni, das passt. Ich bitte also um zweimal Berlin–Rostock, mit Veloplätzen – und muss mir bescheiden lassen, dorthin gäbs keine Veloplätze; aus Gründen, die ich bereits wieder vergessen… Weiterlesen

Wer Velo fährt, verhindert Autofahrverbote

Auf der Forum-Seite unserer Tageszeitung schreibt Leser A.B. aus H. *: «Im Strassenverkehr komme ich nach Fussgängern, Radfahrern und ÖV-Nutzern an vierter Stelle. Das ist diskriminierend, aber von der Regierung so gewünscht. Er sei aber Handwerker und auf ein Auto angewiesen. B. ärgert sich. Das ist verständlich. Nur: Flüssiger wird er erst dann wieder auf vier Rädern vorankommen, wenn ebendiese Regierung weiterhin dem Auto Platz streitig macht, zum Umsteigen zwingt,… Weiterlesen

«Zu viele Autos» oder: Werden wir künstlich intelligenter?

«Lugano wird zum lebenden Labor. Die Stadt will ihr Verkehrschaos mit künstlicher Intelligenz (KI) beheben»: So berichtete die NZZ am Sonntag letzten Sonntag. Wenn das nicht ein Versprechen ist! Computer denken an unserer Stelle, derweil wir weiterhin jederzeit und überall uns hinters Steuer setzen dürfen, aber fürderhin nie mehr im Stau stecken. Gold’ne Zukunft! Stadtpräsident Marco Borradori spricht von «nutzenstiftenden Anwendungen der KI» und will, Zitat, «als Erstes […] das… Weiterlesen