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Quelques heures à Lausanne. Quelques vélos aperçus

Letzthin, der Fasnacht entflohen, mit Lesestoffe eingedeckt in den Zug gesetzt und nach einigen Stunden in Lausanne ausgestiegen. Es war kalt, in der Waadt hatte es quer geschneit und am Genfersee liess der Wind die Takelagen klappern. Kein Wetter, um die Lektüre, wie Tage zuvor geplant, auf einer Bank an der Sonne fortzusetzen, statt dessen ein Gang durch diese an den Hang geklebte Stadt mit der selbst auferlegten Aufgabe, sich auf Velo-Spurensuche zu begeben. Die fotografische Ausbeute entspricht dem tatsächlich Gesichteten: An diesen zwei Stunden an diesem Tag kreuzten gerade zwei Unentwegte auf ihren Zweirädern meinen Weg; was Wunder allerdings, bei dem Wetter und angesichts des Umstands, dass es in Lausanne fast immer steil aufwärts oder aber umgekehrt geht und das Velofahrern hier deshalb kein Eitel Vergnügen ist, sondern danebst auch Kraft erfordert. Seis drum, die mit dem Fotoapparat so entstandene Momentaufnahme macht gleichwohl Freude und bei meiner Wiederkehr eines sonnigen Sommertags wird die Bilanz anders ausfallen.

Autor:

…geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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