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Die Psychoanalyse der Spezies Velofahrer

In Zürich hat im April ein Velofahrer einen Fussgänger mit einem Fausthieb niedergeschlagen, weil dieser das Fahrverbot reklamierte. Der betagte Mann starb wenige Tage später an den erlittenen Verletzungen. Wie kommt es zu einem solchen Vorfall, fragt E.E. im heutigen «Tages-Anzeiger» den Psychoanalytiker Peter Schneider.

So tragisch das Ereignis war und so unentschuldbar die Handlungsweise des Velofahrers: Schneiders kleine Analyse der Velofahrerseele ist lesenswert. Sie gipfelt in diesem Satz: «Der hiesige Velofahrer nimmt gegenüber den haushoch überlegenen Autofahrern tagtäglich Gefahren auf sich, von denen ein Fussgänger nur albträumen kann. Somit befindet er sich geradezu per se in einem fast alles rechtfertigenden übergesetzlichen Notstand. Und umso allergischer reagiert er, wenn ausgerechnet er im Namen angeblicher Vernunft, Rücksicht und läppischer Verkehrsschilder gemassregelt wird.»

Lade hier den TA-Artikel vom 4. Mai 2011 als PDF herunter.

Autor:

...geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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