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«Tauschen Sie Ihr Velo gegen Mangos!»

Vielleicht ist dies Herr Zulu aus Afrika. Ich glaube aber nicht. Sicher ist, dass das Bild von der Website www.erdoel-vereinigung.ch gestohlen wurde. Vielen Dank, auch an Herrn Google.

Soll das ein gutes Geschäft sein? Aber bestimmt doch! «Tauschen Sie Ihr Velo gegen Mangos!», übertitelt  Gebana seinen neusten Newsletter. Der Fairtraide-Pionier aus Zürich spielt damit auf das Projekt «Velos für Afrika» an, das der Velofahrer über die von ihm mitorganisierte Velobörse Hochdorf ebenfalls seit Jahren unterstützt. Eben heute ist zum Beispiel auch die Aktion «Kriens hilft» diesbezüglich in die Pedale getreten; darauf wurde an dieser Stelle leider nicht hingewiesen.

Den Gebana-Newsletter, den man hier übrigens auch abonnieren kann, zitiert der Velofahrer hier im Wortlaut, weil es die Sache verdient:

«Schenken Sie Ihrem Velo ein zweites Leben in Afrika! Am 19. November steht von 11 bis 16 Uhr ein Sammelcontainer beim Rathaus-Café am Zürcher Limmatquai. Dort können Sie Ihr altes Velo gegen getrocknete Mangos tauschen. Die Recyclingräder werden nach Burkina Faso verschifft und dort unter anderem an die Bauernfamilien verteilt, welche die bekannten gebana Mangos und Cashew anbauen.

Die stabilen Schweizer Drahtesel sind in Afrika beliebt als berufliches und privates Transportmittel. Sie sorgen für erdölunabhängige, günstige und CO2-freie Mobilität und schaffen Einkommen. Manche Velos werden zu Tricylettes oder Voiturettes umgebaut das sind afrikanische Rollstühle respektive dreirädrige Behindertenfahrzeuge, die mit Muskelkraft angetrieben werden. So entstehen durch die gesammelten Fahrräder auch neue Arbeitsplätze für Velomontage, Reparatur und Velovertrieb.

Unsere Partner bei dieser Aktion sind ‹Gump- & Drahtesel› und ProVelo Zürich. ProVelo ist die Lobby der Velofahrenden und‹Gump- & Drahtesel› schickt mit ihrer Aktion ‹Velos für Afrika› jedes Jahr 10’000 Velos in den Süden. Gebana hilft bei der Verteilung der Fahrräder vor Ort. Der Gebana-Stand am Limmatquai bietet eine gute Gelegenheit, um Velobestände in Garagen, auf dem Estrich oder im Keller zu sichten und damit nachhaltig Gutes zu tun. Den nicht mehr gebrauchten Drahteseln wird ein zweites Leben im Süden geschenkt. Reparieren und Wiederverwerten statt Wegwerfen heisst das Motto.»

Und sonst halt nächstes Jahr nach Hochdorf

Wem die Reise nach Zürich zu weit ist, zumal mit einem alten Drahtesel im Gepäck, dem sei die nächste Velobörse Hochdorf ans Herz gelegt: Wie immer zwei Wochen nach Ostern, 2012 also am Samstag, 21. April 2012.

Autor:

…geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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