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Jede Pendelfahrt per Velo spart volkswirtschaftliche Kosten

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Autos, Autos, Autos. Das Bild entstand im Sommer 2013 im deutschen Emden, wo der Volkswagen-Konzern seine Fahrzeuge in alle Welt verschifft.

Manchmal ist das Leben einfach und die Lösung fährt auf zwei Rädern daher. Im neuen «Info Bulletin», der Zeitschrift der Velokonferenz Schweiz (*), ist in einem Bericht über den Velo-City-Kongress 2013 in Wien folgender Satz von Wolfgang Rauh von den Österreichischen Bundesbahnen zu lesen: «Ökonomische Verluste durch den Autoverkehr können weitaus grösser sein als die Umweltschäden. So verursacht jeder Autopendler in Wien Stautkosten von ca. 3000 Euro pro Jahr, indem er die Fahrt der übrigen Pendler verlangsamt. D.h. jede vom Auto aufs Velo (oder den öV) verlagerte Pendlerfahrt spart volkswirtschaftliche Kosten von 3000 Euro pro Jahr. Dieser Nutzen ist rund sechsmal so gross wie der Nutzen der Velofahrt im Bereich Umwelt und Gesundheit.»

Rauh sprach am 13. Juni 2013 am Velo-City-Kongress in Wien über den ökonomischen Nutzen des Velofahrens in Städten. Seinem Satz ist beizupflichten, wobei natürlich nicht der volkswirtschaftliche gegen den gesundheitlichen und ökonomischen Nutzen des Velofahrens ausgespielt werden soll, zumal jeder gesundheitliche und ökologische Nutzen am Ende auch ein (volks-)wirtschaftlicher ist.

*Die Velokonferenz Schweizist ein Forum für Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer für Fachleute des Veloverkehrs in Verwaltungen, Behörden sowie Planungs- und Ingenieurbüros. Das «Info Bulletin» kann im PDF-Format kostenlos abonniert werden.

Autor:

...geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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