Kategorie: Velosophie

Wie viel Velo braucht der Mensch? Meistens mehr

Die Frage nach dem Wieviel stellt sich der Mensch allerorten. Auch in Bezug auf das Velo. Im «Tages-Anzeiger» hielt Annette Michel einmal fest, «für eine minimale Lebensqualität» benötigte man «mehr als ein Velo», so viel scheine ihr klar. Max Küng, Kolumnist in derselben Verlagsanstalt, fasste diese Aussage drei Jahre später mit der Formel «A+1» zusammen, wobei der Buchstabe «A» für die Anzahl der Velos stehe, die man im Moment besitze,… Weiterlesen

Der radelnde Schalterbeamte oder: Velofahrers Glücksmomente

Dieser Tage am Bahnschalter in Luzern; ich will den Nachtzug für unsere Velotour in Südschweden im kommenden Sommer buchen. Ob das schon möglich sei, ergeht die Frage an den Schalterbeamten; gewiss doch, lautet die Antwort, 180 Tage vorher, wir reisen am 16. Juni, das passt. Ich bitte also um zweimal Berlin–Rostock, mit Veloplätzen – und muss mir bescheiden lassen, dorthin gäbs keine Veloplätze; aus Gründen, die ich bereits wieder vergessen… Weiterlesen

Velogondler, Velogeniesser, Velofräser, Velofahrer

Ich bin velophil. Und online derzeit aber velowenig. Die 1000 Kilometer «Bike to work» die vergangenen zwei Monate pedalten sich nebenher, ans Schreiben übers Velo war nebenher freilich nicht zu denken. Ans Lesen hingegen immer wieder, und diesbezüglich sind mir vier Beiträge untergekommen, die für die Unterschiedlichkeit stehen, mit welcher die Velofahrerei betrieben werden kann: Stoff für eine Zitatenlese und eine Erörterung unter Gleichgesinnten über Un-, Sinn und Wahnsinn im… Weiterlesen

Der Sammelband für markenbewusste Velocipedisten

Atlantis, Aurora und Avanti, Geier, Germanenrad und «Glück auf», Zaunkönig, Zenith und Zwingburg: Das sind neun Marken von neun deutschen Fahrrädern, und die Liste liesse sich hier beliebig verlängern. Auf über 8000. Zusammengetragen – genauer: die Steuerkopfschilder davon – hat diese Frank Papperitz, in einen Wälzer, 700 Seiten und 1,4 Kilo, gebunden Verlegerin Maxi Kutschera. Sammelleidenschaft und Velophilie. Das «Handbuch deutscher Fahrradmarken, 1817–1965» liegt nun schon eine Weile auf meiner… Weiterlesen

Wie hinterher ein Anhänger mein neues Velo vollständig macht

Mein Velo ist auch ein Lastenrad. Erstens. Und zweitens: Der sprachhandwerklich etwas klobige Titel dieses Beitrags ist dem Anhänger geschuldet, der selbiges dazu macht. Drei Jahre nach der Jungfernfahrt kann ich mit meinem «47 Grad Nord» endlich (wieder) auf zwei Rädern als Bierfuhrmann unterwegs sein, Brennholztransporteur oder Alteisenentsorger. Hinterher hats hinterher möglich gemacht. Hinterher heissen die Hänger, die aus der Münchner Werkstatt von Peter Hornung stammen, einem der wohl kreativsten… Weiterlesen