
Mein treuer Radkamerad
Ich fahr’ gerne allein Rad. Mein Tempo, meine Strecke. Seit einigen Wochen ist’s vorbei damit.
Ich fahr’ gerne allein Rad. Mein Tempo, meine Strecke. Seit einigen Wochen ist’s vorbei damit.
Von Rottenburg am Neckar an den Bodensee und nach Einsiedeln: Der Meinradweg folgt den Lebensstationen jenes Heiligen, der am Anfang des grössten Wallfahrtsorts der Schweiz steht – Einsiedeln. Rund 300 Kilometer, die den Radpilger lehren, im Gewöhnlichen das Besondere zu sehen.
Ein guter Tropfen krönt eine schöne Tour. Aus der Toskana gibt’s jetzt dafür den passenden Rosso.
Ich fahre Velo. Nach wie vor, derzeit einfach mehr mündlich als schriftlich. Weshalb an dieser Stelle seit einem halben Jahr nichts Neues mehr zu lesen war. Sechs Monate, während derer ich freilich meine eigene Verschwörungspraxis verfeinert habe. Heute folgt die Theorie dazu.
Vor 86 Jahren stieg ein Mann aus dem kleinen Dorf Ballwil im Luzerner Seetal zu einem Sportidol auf. Leo Amberg gehörte mit Hugo Koblet und Ferdy Kübler er zu den Grossen des frühen Schweizer Radsports. Seine Spuren führen zu Online-Börsen, Lambrettas und einer eigenen Velomarke.
«Sokrates auf dem Rennrad»: Dem französischen Radprofi und studierten Philosophen Guillaume Martin ist als Autor ein Buch gelungen, das seine beide Passionen vereint und eine Sporterzählung mit Betrachtungen über das Wesen des modernen Sports und das Verhältnis von Körper und Geist verknüpft.