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Die Velo-Initiative wird zustandekommen

Bei der Lancierung der Veloinitiative am 5. März 2015 in Bern. (Bild: pd)

Die Verände, die hinter der Velo-Initiative stehen, haben in nur einem halben Jahr über 100‘000 Unterschriften gesammelt, das Volksbegehren wird deshalb zustande kommen. Dies haben die Initianten heute mitgeteilt. «Die Velo-Initiative kommt bei der Bevölkerung gut an», heisst es in der Medienmitteilung. Die Einreichung bei der Bundeskanzlei sei für Dezember vorgesehen.

Die Medienmitteilung im Wortlaut:

Die Velo-Initiative entspricht offenbar einem Bedürfnis: Die Verbände der Trägerschaft haben nur ein halbes Jahr benötigt, um die nötigen 100‘000 Unterschriften zusammenzutragen. Bis Ende Oktober wird noch weiter gesammelt, im Dezember folgt die Einreichung bei der Bundeskanzlei.

Der Sammelerfolg zeigt, dass der Bevölkerung beim Velofahren der Schuh drückt. Die Reaktionen beim Sammeln waren vielfach sehr positiv. „Auf meinem Arbeitsweg gibt es überhaupt keine Spuren oder Ampeln für das Velo“, war da etwa zu hören, oder: „Es ist höchste Zeit, dass es vorwärts geht mit der Schulwegsicherheit.“

Die Schweiz als Wanderland und Veloland
Die Velo-Initiative will, dass die Veloförderung entschieden vorangetrieben wird. Der Bund soll Rahmenbedingungen schaffen, damit durchgängige Velonetze und velofreundliche Infrastruktur flächendeckend in der ganzen Schweiz genutzt werden kann. So wie es heute bei den Wanderwegen schon der Fall ist – damit die Schweiz nicht nur beim Wandern, sondern auch beim Velofahren die Nase vorn hat.

Fürs Velofahren spricht viel: Es ist platz- und ressourcensparend, gesund, kostengünstig, macht Spass und ist vor allem auch für Kinder und Jugendliche die ideale Art der Fortbewegung. So sind in der breit abgestützten Trägerschaft neben sämtlichen Verbänden, die sich in der Schweiz für den sogenannten Langsamverkehr einsetzen (Pro Velo, Swiss Cycling, VCS, Fussverkehr, Wanderwege) auch Eltern- und Lehrer-Organisationen vertreten. Und weil das Velo das energie- und umweltfreundlichste aller Verkehrsmittel ist, wird die Initiative auch von den Umweltorganisationen getragen. Will man mehr Verkehrsflüssigkeit für alle Verkehrsteilnehmenden, wird der Steuerfranken am effizientesten in Veloinfrastrukturen investiert.

Das Velo soll in der Schweiz nicht weiter stiefmütterlich behandelt werden. Beispiele aus anderen europäischen Ländern zeigen, dass sich Veloförderung auszahlt.

Autor:

...geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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