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Ich bleibe auch hinterher ein Anhänger

Neulich im Parkhaus des Grossverteilers.... | © 2018 Dominik Thali

Zwei Monate nun schon fährt mir dieses Ding hinterher, wenn ich samstags (und die Angetraute wochentags) Vorräte aufstockend oder Zeugs ausführend unterwegs bin: unser neuer Anhänger, der «hinterher» aus München. An dieser Stelle die versprochene Zwischenbilanz. Die in zwei Worten lautet: Daumen hoch!

Kurz fällt sie aus, weil der «hinterher» im Alltag alle Anforderungen erfüllt, die ich an einen Anhänger habe. Und ich deshalb auch hinterher ein Anhänger desselben bleibe. Auf der offenen Plattform lässt sich alles laden, was im Alltag halt so transportiert werden muss. Eine Transportbox, wie ich sie anfänglich für notwendig hielt, brauchts nicht zwingend, denn mit den beiden Bändern lässt sich von der Bierharasse bis zum Wochenend-Einkauf alles leicht festzurrend. Auch, was über den Rand ragt. Zwei solcher Bänder gehören zur Grundausstattung; für weitere sind rund um die Wanne genügend Aussparungen vorhanden. Einfache «Schletzgummis» tuns aber auch. Die eingelegte Gummimatte (optional) dämpft jedwelches Scheppern. Überhaupt: Der «hinterher» folgt mir so leise und ruhig, dass ich sein Gewicht kaum wahrnehme.

Der kleine Aufpreis lohnt sich auch für die durchgehende Achse. Sie macht den «hinterher» zum Schwertransporter, wie das Bild unten beweist. Ich bin zwar nicht mit so vielen Harassen gefahren, Schieben mit Sicherung der Last durch einen «hinterher»-Gänger wäre freilich kein Problem.

Schliesslich: Die Möglichkeit, die Deichsel per Knopfdruck umzustecken und den «hinterher» damit zum Handwagen zu machen, schafft ungeahnte Möglichkeiten im Alltag: Koffertransport zum Bahnhof? Materialfuhre per Bahn und Bus zum Arbeitsplatz? Geht alles. Und mehr.

Mit anderen Worten: Wir sind ein ideales Gespann geworden. Jetzt wünsch‘ ich mir bloss noch ein paar Weggefährtinnen und -gefährten in meiner Gemeinde, damit ich, siehe oben, auf diesen samstäglichen Fuhren nicht an diesen automobilen Kolonnen vorbeizwängen muss…

Gewagter, aber möglicher Flüssigkeitstransport. | © 2018 Dominik Thali

Samstags-Einkauf. Gut festgezurrt. | © 2018 Dominik Thali

Auf Entsorgungstour. Die Autöler stehen im Stau, wir fahren vor und schnappen uns einen freien Parkplatz. | © 2018 Dominik Thali

Autor:

...geboren 1963, lebt in Hochdorf im Luzerner Seetal, kommt am liebsten auf zwei Rädern und aus eigener Kraft voran und kriegt schmutzige Hände vorzugsweise im Velokeller.

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